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Leben mit Hashimoto-Thyreoiditis: Mein Weg zu mehr Wohlbefinden und einem besseren Umgang mit dieser Autoimmunerkrankung

Mein Name ist Michael und ich bin der Grund, weshalb diese Webseite ursprünglich entstanden ist. Seit Anfang 2008 habe ich mit schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Neben der Hashimoto-Thyreoidits haben sich unter anderem auch eine Nebennierenschwäche, Leaky Gut, HPU/KPU, eine starke Dysbiose, Candida Albicans, Kontaktallergien, Histaminintoleranz, Fettleber, Entgiftungsprobleme, Schwermetallbelastung, diverse Nahrungsmittelunverträglichkeiten und eine Bauchspeicheldrüseninsuffizienz dazugesellt.

Die Auswirkungen der verschiedenen Krankheiten quälen mich seit Jahren und beeinträchtigen meine Lebensqualität enorm. Die auftretenden Symptome sind äußerst intensiv und kaum erträglich.

Und obwohl ich mich in den vergangenen Jahren immer wieder an verschiedene Ärzte und Therapeuten gewandt habe, erhielt ich nur sehr begrenzte Hilfe. Dies hat mich dazu bewegt, meine eigenen Forschungen anzustellen und meine eigene Gesundheit in die Hand zu nehmen.

Die Gesundheit selbst in die Hand nehmen, denn aufgeben ist keine Option

Angst, Verzweiflung und Rückschläge sind Teil meines persönlichen Kampfes gegen die Krankheit namens Hashimoto-Thyreoiditis und ihrer Begleiterkrankungen gewesen. Doch statt mich aufzugeben, habe ich beschlossen, meinem Leiden etwas Positives abzugewinnen.

Ich fing an, mich für aktuelle Forschungen sowie alternative Heilmethoden zum Thema zu interessieren und begann, neue Wege zu gehen, um meine Gesundheit wiederherzustellen und konnte ab dem Jahr 2017 endlich Erfolge und Verbesserungen meines gesundheitlichen Zustandes zu verzeichnen.

Aufgrund meiner Erfahrungen mit der traditionellen Schulmedizin habe ich entschieden, eine Plattform zu schaffen, auf der sich Betroffene ausführlich informieren, aber auch ihre persönlichen Geschichten mit anderen Betroffenen teilen können.

Diese Webseite bietet Menschen einen Ort der Hoffnung und Unterstützung bei ihrem Kampf gegen die Hashimoto-Thyreoiditis. Hier findet man Informationen zu belegten und auch alternative Behandlungsmethoden sowie Ratschläge von anderen Betroffenen. Es ist mein Ziel, Menschen bei ihrer Suche nach Heilung bestmöglich zu unterstützen.

Das Ziel dieser Webseite lautet: Aufklärung und Hilfe zur Selbsthilfe

Diese Webseite hat ein sehr ehrgeiziges Ziel: Sie möchte anderen Hashimoto-Betroffenen helfen. Dabei geht es nicht nur darum, Informationen zu sammeln und weiterzugeben, sondern auch um den Austausch von Erfahrungen und persönlichen Geschichten. Die Krankheit Hashimoto-Thyreoiditis ist eine Autoimmunerkrankung, die oft erst spät erkannt wird und für die es bisher keine Heilung gibt. Deshalb sind viele Patientinnen und Patienten auf der Suche nach Alternativen zur Schulmedizin oder möchten zumindest verstehen, was in ihrem Körper passiert.

Auf dieser Webseite sollen sie fündig werden. Es geht nicht darum, eine bestimmte Therapie oder einen bestimmten Arzt zu empfehlen, sondern vielmehr darum, verschiedene Möglichkeiten aufzuzeigen und individuelle Lösungen zu finden. Dazu gehört auch die Naturheilkunde, die oft kritisch betrachtet wird, aber für manche Menschen eine wichtige Ergänzung zur schulmedizinischen Behandlung sein kann.

Besonders wertvoll sind jedoch die Erfahrungsberichte von anderen Betroffenen. Denn diese können aus erster Hand berichten, welche Therapien ihnen geholfen haben und welche nicht. Sie können Tipps geben, wie man mit den Symptomen umgeht und wie man sich selbst unterstützen kann. Und sie können Mut machen, denn oft fühlt man sich als Hashimoto-Patientin oder -Patient alleingelassen und unverstanden.

Deshalb ist es so wichtig, dass diese Webseite kostenlos zugänglich ist und möglichst viele Menschen erreicht. Denn je mehr Informationen und Erfahrungen zusammengetragen werden können, desto besser können Betroffene informierte Entscheidungen treffen und ihren eigenen Weg finden. Und vielleicht kann die Webseite sogar dazu beitragen, dass die Krankheit Hashimoto-Thyreoiditis irgendwann heilbar wird.

Aus diesem Grunde habe auch ich bereits den größten und schwierigsten Teil meiner bisherigen Geschichte mit dieser Krankheit niedergeschrieben und stelle diese allen Interessierten zur Verfügung.

Vielleicht findet der ein oder andere sich darin wieder und kann die Informationen und meine Erfahrungen verwenden, um selbst schneller seinen eigenen Weg zu finden:

Mein Leben mit Hashimoto-Thyreoiditis von 2008 bis 2017

Hashimoto-Tagebuch Teil 1: Mein Erfahrungsbericht und wie alles begann

Anfang März 2008 sollte sich für mich gesundheitlich alles ändern Im März 2008 begann meine unschöne Geschichte, voller gesundheitlicher Probleme und unzähliger Arztbesuche. Als ich …

Hashimoto-Tagebuch Teil 2: Meine Schilddrüseneinstellung mit L-Thyroxin beginnt

Anfang des Jahres 2009 ging nun endlich meine Hormoneinstellung mit L-Thyroxin von Henning los. Bei der Hashimoto-Thyreoiditis versucht man ja den reduzierten Hormonspiegel im Blut …

Hashimoto-Tagebuch Teil 3: Meine verzweifelte Arztsuche

Da es mir nun mittlerweile immer schlechter ging und meine Ärztin mit ihrem Latein am Ende war, überwies sie mich in die endokrinologische Fachabteilung des …

Hashimoto-Tagebuch Teil 4: Schilddrüsen-Operation, Nebennierenschwäche und Cortisoneinnahme

Zum Anfang des Jahres sollte dann die Behandlung meiner Nebennierenschwäche mit Cortison beginnen. Normalerweise verwendet man bei Nebennierenproblemen Hydrocortison oder bei Unverträglichkeiten auch Prednisolon. Mein …

Hashimoto-Tagebuch Teil 5: Meine Hormoneinstellung nach Schilddrüsen-OP

Die Tage nach der totalen Schilddrüsen-Operation Nach der Schilddrüsen-OP hatte ich noch ein paar freie Tage um mich zu erholen und diese konnte ich sehr …

Hashimoto-Tagebuch Teil 6: Viel Sport, ein Ärztemarathon sondergleichen und viele Aufenthalte in der Notaufnahme

Viel Sport und ein immer schlechteres Befinden Das Jahr 2013 war gesundheitlich gesehen ein sehr schwieriges Jahr für mich, welches zum Jahresende seinen Höhepunkt erreichen …

Hashimoto-Tagebuch Teil 7: Mein Darm ist komplett aus dem Gleichgewicht

Zu Beginn des Jahres 2014 habe ich mich auf Anraten meiner Hausärztin, in die Obhut einer Privatklinik in Bonn begeben. Dort sollte es einen guten …

Hashimoto-Tagebuch Teil 8: Candida, Leaky Gut und Schwermetalle – Das Jahr der Diagnosen

Ich finde endlich einen Arzt für einen Schwermetall-Mobilisationstest mittels DMPS Weiterhin machte mir mein Darm, die schlechte Verdauung, die ständigen Infekte, eine unsagbare Müdigkeit und …

Hashimoto-Tagebuch Teil 9: Schwermetalle und Candida sind die Ursache für mein Dilemma

Noch einmal werfe ich einen Blick auf die Dünndarmfehlbesiedlung Im Januar 2016 kam nochmal das Thema Dünndarmfehlbesiedlung auf. Meine Verdauung erreichte ihren absoluten Tiefpunkt, so …

Hashimoto-Tagebuch Teil 10: Schwermetalle und Thiole

Da ich nun mittlerweile wusste, dass Quecksilber und Blei in die Gruppe der Hauptverantwortlichen für meine gesundheitlichen Beschwerden einzuordnen waren, richtete ich auch in 2017 …

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet es, mit Hashimoto-Thyreoiditis zu leben? 

Mit Hashimoto-Thyreoiditis zu leben bedeutet, eine chronische und fortschreitende Autoimmunerkrankung der Schilddrüse zu haben, die zu einer Schilddrüsenunterfunktion führt. Das heißt, dass das eigene Immunsystem die Schilddrüse angreift und zerstört, wodurch die Produktion von Schilddrüsenhormonen abnimmt.

Diese Hormone sind für viele Körperfunktionen wichtig, wie z.B. den Stoffwechsel, die Herzfrequenz, die Körpertemperatur, das Wachstum, die Entwicklung und die Psyche. Mit Hashimoto-Thyreoiditis zu leben bedeutet daher, mit den Folgen eines hormonellen Ungleichgewichts zu leben, das sich auf die körperliche, geistige und emotionale Gesundheit auswirken kann.

Wie kann man mit Hashimoto-Thyreoiditis diagnostiziert werden? 

Um die Diagnose einer Hashimoto-Thyreoiditis zu erhalten, kann man einen Arzt aufsuchen. Dieser wird zunächst eine Anamnese durchführen, um Informationen über Symptome, Krankengeschichte, Familienanamnese, Medikamente sowie Ernährung und Lebensstil des Patienten zu erlangen.

Im Anschluss erfolgt eine körperliche Untersuchung der Schilddrüse, bei der Größe, Form, Konsistenz und Beweglichkeit beurteilt werden. Des Weiteren können eventuelle Schmerzen festgestellt werden.

Um genauere Werte zu erhalten, führt der Arzt anschließend eine Blutuntersuchung durch. Dabei werden die Werte von Schilddrüsenhormonen (TSH) sowie Schilddrüsen-Antikörpern gemessen.

Zusätzlich dazu kommt noch eine Ultraschalluntersuchung zum Einsatz. Diese ermöglicht es dem Arzt, die Struktur der Schilddrüse sichtbar zu machen sowie Durchblutungsstörungen oder Entzündungen festzustellen.

Die endgültige Diagnose einer Hashimoto-Thyreoiditis wird gestellt, wenn die Blutuntersuchung einen erhöhten TSH-Wert zeigt und gleichzeitig ein erniedrigter Wert an Schilddrüsenhormonen vorliegt. Außerdem muss auch ein erhöhter Wert an Schilddrüsen-Antikörpern nachgewiesen sein.

Abgerundet wird dies mit den Ergebnissen aus der Ultraschalluntersuchung: Hierbei sollte nämlich eine verkleinerte unregelmäßig geformte echoarme Struktur erkennbar sein.

Wie kann man mit Hashimoto-Thyreoiditis behandelt werden? 

Mit Hashimoto-Thyreoiditis kann man behandelt werden, indem man eine Schilddrüsenhormontherapie durchführt, die die fehlenden Schilddrüsenhormone ersetzt und die Schilddrüsenfunktion normalisiert. Die Schilddrüsenhormontherapie besteht in der Regel aus der täglichen Einnahme von synthetischen oder natürlichen Schilddrüsenhormonen, wie z.B. Levothyroxin oder Thyreoidin, in einer individuell angepassten Dosis.

Die Schilddrüsenhormontherapie muss lebenslang fortgesetzt werden, um die Symptome zu lindern, die Lebensqualität zu verbessern und die Komplikationen zu vermeiden. Die Schilddrüsenhormontherapie muss regelmäßig überwacht werden, indem man die Schilddrüsenwerte kontrollieren lässt und die Hormondosis entsprechend anpasst.

Wie kann man mit Hashimoto-Thyreoiditis seine Lebensqualität verbessern? 

Mit Hashimoto-Thyreoiditis kannst du deine Lebensqualität verbessern, indem du einige Maßnahmen umsetzt. Diese können vielfältige Bereiche wie die Schilddrüsenfunktion, Entzündungen, das Immunsystem, Begleiterkrankungen, die psychische Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden beeinflussen. Hier einige Vorschläge:

Halte dich an Therapieempfehlungen: Nimm Schilddrüsenhormone regelmäßig und korrekt ein, lass deine Schilddrüsenwerte kontrollieren, passe die Hormondosis an, melde Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen, überwache Begleiterkrankungen und nimm gegebenenfalls zusätzliche Behandlungen in Anspruch.

Lebe gesund: Achte auf eine ausgewogene Ernährung, trinke ausreichend, bewege dich moderat, schlafe genug, reduziere Stress, verzichte auf Rauchen und Alkohol, kontrolliere dein Gewicht, schütze dich vor Sonne, nutze regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und impfe dich.

Bewahre dir eine positive Einstellung: Fördere Hoffnung, Optimismus, Dankbarkeit, Humor, Selbstakzeptanz, Selbstfürsorge, Selbstvertrauen, Selbstwirksamkeit, Resilienz, Zielorientierung, Flexibilität, Anpassungsfähigkeit und Lösungsorientierung.

Hole dir professionelle Hilfe: Suche einen Therapeuten auf, wenn du unter psychischen Problemen wie Angst, Depression, Trauma, Burnout, Essstörungen, Sucht, Suizidalität oder anderen psychischen Störungen leidest, die deine Lebensqualität einschränken oder die Therapie erschweren können.

Sorge für soziale Unterstützung: Vernetze dich mit Familie, Freunden, Partnern, Kollegen, Nachbarn, Gleichgesinnten, Selbsthilfegruppen, Vereinen, Organisationen, Online-Communities oder anderen Personen, die dir Verständnis, Zuneigung, Anerkennung, Ermutigung, Rat, Hilfe oder andere Formen der sozialen Unterstützung bieten können.

Isoliere dich nicht: Nimm aktiv am gesellschaftlichen Leben teil und widme dich Hobbys, Interessen, Leidenschaften, Projekten, Aktivitäten, Veranstaltungen, Reisen oder anderen Dingen, die dir Freude, Spaß, Entspannung, Erfüllung, Sinn oder andere positive Emotionen bereiten können.

Schaue mit Stolz auf dich: Sei dir deiner Stärken, Fähigkeiten, Talente, Erfolge, Werte, Ziele, Träume und Wünsche bewusst. Sie machen dich einzigartig, wertvoll und liebenswert.

Betrachte dich als Kämpfer, nicht als Opfer: Stelle dich Herausforderungen, Schwierigkeiten, Rückschlägen, Fehlern, Niederlagen, Schmerzen, Leiden oder anderen negativen Erfahrungen, verarbeite sie und lerne aus ihnen. So kannst du wachsen, reifen, heilen und dich weiterentwickeln.

Wie kann man als Angehöriger eines Hashimoto-Patienten helfen und unterstützen? 

Als Angehöriger eines Hashimoto-Patienten kannst du deinen Lieben nachhaltig unterstützen. Zeige Verständnis, Geduld, Mitgefühl und Respekt. Hashimoto-Thyreoiditis wirkt sich nicht nur auf die Schilddrüse, sondern auch auf Psyche und Emotionen aus. Hier einige Tipps:

Informiere dich: Verstehen, was Hashimoto-Thyreoiditis ist, einschließlich der Symptome, Ursachen, Behandlungswege und Folgen, hilft Fehlinformationen zu vermeiden.

Suche das Gespräch: Wende dich an den behandelnden Arzt oder Therapeuten des Patienten, um Fragen zu klären und um Ratschläge oder Informationen über den Gesundheitszustand des Patienten zu bekommen.

Sei einfühlsam: Höre dem Patienten zu, sprich offen mit ihm/ihr, teile deine Gefühle und biete deine Unterstützung an.

Halte dich an Therapieempfehlungen: Unterstütze den Patienten bei der Einnahme der Schilddrüsenhormone, erinnere an Kontrolltermine und hilf bei der Bewältigung von Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen.

Lebe gesund: Eine gesunde Lebensweise hilft dir und dem Patienten. Motivieren zur gesunden Ernährung, ausreichend Flüssigkeitszufuhr, moderate körperliche Aktivität, ausreichenden Schlaf, Stressabbau und vieles mehr.

Bewahre eine positive Einstellung: Fördere Hoffnung, Optimismus, Dankbarkeit, Humor, Selbstakzeptanz und alle weiteren positiven Eigenschaften.

Hole dir professionelle Hilfe: Wenn du selbst unter psychischen Problemen leidest, such dir Hilfe und schaffe es so, weiterhin eine Unterstützung zu sein.

Suche soziale Unterstützung: Vernetze dich mit anderen, die Verständnis, Zuneigung, Anerkennung, Ermutigung, Rat und Hilfe bieten können.

Nimm am gesellschaftlichen Leben teil: Widme dich deinen Interessen und behalte deinen Spaß und deine Lebensfreude.

Sei stolz auf dich: Du unterstützt jemanden in einer schwierigen Lebensphase. Sei dir deiner Stärken bewusst und schätze dich dafür.

Sehe dich als Partner: Behandle den Patienten als gleichberechtigten Menschen, der eigene Entscheidungen treffen kann.

Überfordere dich nicht: Achte auf deine eigenen Grenzen, erfülle deine Bedürfnisse, schaffe dir Freiräume und finde deine Balance.


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