Hashimoto-Tagebuch Teil 9: Schwermetalle und Candida sind die Ursache für mein Dilemma

Noch einmal werfe ich einen Blick auf die Dünndarmfehlbesiedlung

Im Januar 2016 kam nochmal das Thema Dünndarmfehlbesiedlung auf. Meine Verdauung erreichte ihren absoluten Tiefpunkt, so dass bald gar nichts mehr ging.

Ich konnte kaum mehr etwas verdauen und hatte weiterhin an Gewicht verloren. So Langsam aber sicher wurde es noch ernster, als es ohnehin schon war.

Auf meinen Wunsch hin wurde nochmal ein H2-Atemtest gemacht, aber auch dieser bestätigte leider wieder nur, dass ich ein Non-Responder bin und somit kein H2 abatme.

Es war also unmöglich bei mir rauszufinden, ob eine DDFB mein Problem war oder nicht.

Aus diesem Grunde hat sich meine Ärztin dann doch bereiterklärt, mir das Antibiotikum Rifaximin zu verschreiben, damit ich es einmal auf Verdacht ausprobieren konnte, eine eventuelle Dünndarmfehlbesiedlung zu behandeln.

Ich habe das Antibiotikum 14 Tage lang nach Dr. Pimentel sehr hoch mit 1650mg/Tag dosiert und auf drei Tagesdosen verteilt. Dazu habe ich auch wieder extrem strenge Diät gehalten und parallel noch mit natürlichen Antibiotika unterstützt.

Dazu zählten geriebener Ingwer zu jedem Essen, Allicin, Oregano Öl, Nelkenöl, Zimt, Schwarzwalnusstinktur und so einiges mehr.

Und tatsächlich half mir diese Behandlung ein wenig. Die Verdauung wurde etwas besser und mein Bauch etwas flacher. Leider hielt dieser Zustand nur ein paar Tage an und dann kehrte darmtechnisch der Alltag wieder ein.

Candida ist immer noch ein großes Problem – ich drehe mich im Kreis

Aber auch der Darmpilz ließ sich nicht zufriedenstellend behandeln. Natürlich war die Antibiotika-Behandlung ein wahres Fest für den Pilz und brachte diesen noch mehr zum explodieren, aber auch vorher schon ließ sich der Pilz von meinen Behandlungsversuchen nicht sonderlich beeindrucken.

Candida-Albicans bei Hashimoto-Thyreoiditis
Candida-Albicans bei Hashimoto-Thyreoiditis
© matka_Wariatka – Fotolia.com

Hochdosiertes Nystatinpulver zeigte zum Schluss keinerlei Wirkung mehr. Auch natürliche Pilzmittel wie Caprylsäure, Oregano-Öl, Grapefruitkernextrakt und vieles mehr, halfen nur minimal und eher schlecht als recht.

Somit recherchierte ich weiterhin ununterbrochen, woran dies liegen könnte, dass der Pilz so resistent war.

Andere Menschen die Probleme mit dem Candida hatten, behandelten nur wenige Wochen mit Nystatin und hatten danach keine Probleme mehr. Ich habe schon öfters mehrere Monate behandelt und bin kein Stück weitergekommen.

Irgendetwas stimmte da nicht. Durch den Pilz hatte ich nach wie vor einen löchrigen Darm (Leaky-Gut) und dadurch massive Probleme mit allen Nahrungsmitteln. Ein fürchterlicher Kreislauf der anscheinend kaum mehr zu durchbrechen war.

Schwermetalle als Ursache für Candida Albicans und andere Beschwerden ?

Somit habe ich mich im März erneut mit meiner Ärztin zusammengesetzt und ihr meine Beobachtungen nochmal geschildert. Uns beiden wurde schnell klar, dass der Candida aktuell mein Hauptproblem war und als erstes angegangen werden musste.

Allerdings tritt der Pilz, laut aktuellen Studien, immer in Verbindung mit Schwermetallen auf und ist im Prinzip ein Hinweis auf eine Belastung mit Quecksilber, Blei oder sonstigen Metallen.

Somit haben wir beschlossen, nochmal einen Schwermetall-Mobilisationstest zu machen. Diesmal mit 200mg DMSA oral. Nach zwei Wochen waren die Ergebnisse da. Nachgewiesen wurde eine Belastung mit Quecksilber, Blei und Arsen.

Auch die zwei DMSA-Kapseln, wie im Jahr davor die DMPS-Spritze, haben mich zuerst umgehauen und dann für zwei Tage dafür gesorgt, dass es mir plötzlich deutlich besser ging.

Das Puzzle setzt sich langsam Stück für Stück zusammen. Schwermetalle als Hauptursache, dadurch Candida Albicans, welcher den Darm extrem reizt und die Leber schwächt, wodurch wiederum der Darm durchlässig wird (Leaky Gut) und auch zu starken Leberbelastungen führte. Und alle zusammen schwächen die Nebennieren bis zum vollständigen Versagen.  So zumindest lautete die aktuelle These.

Meine Schwermetallausleitung nach Dr. Cutler beginnt

Im Mai habe ich mich dazu durchgerungen eine Schwermetallausleitung anzugehen und habe mich bis dahin erst einmal ausführlich zu diesem Thema eingelesen. Eine Ausleitung mit DMSA ist nicht gerade ungefährlich, weshalb ich auch so lange gebraucht habe, um mich dazu durchzuringen.

Schwermetalle wie Quecksilber machen den Körper krank
Schwermetalle wie Quecksilber machen den Körper krank
© Michael Ayed – Hashimoto-Info.de

Vor allem die Symptome einer Bleivergiftung passten exakt zu meinen Problemen. Aber auch in vielen Quecksilber-Symptomen konnte ich mich wiederfinden. Somit hieß es „Augen zu und durch“.

Ich habe mich bewusst gegen eine Ausleitung per Infusion entschieden. Auf der einen Seite ist diese Art und Weise einfach zu heftig und überfordert die Leber enorm.

Zum Anderen werden bei solch einmaligen Infusionen mehr Metalle umverteilt als hinausbefördert. Zudem sind die Kosten hierfür deutlich höher als bei der oralen Behandlung.

Beim Cutler-Protokoll hingegen nimmt man über mindestens 3 Tage und 2 Nächte alle 4 Stunden je eine DMSA-Kapsel und wiederholt diese Ausleitungsrunden am besten wöchentlich.

So wird gewährleistet, dass der Entgiftungsstrom aufrecht erhalten wird und es seltener zur Rückvergiftung kommt. Zudem ist diese Methode deutlich sanfter und überfordert die Leber nicht so extrem.


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In den alten Aufzeichnungen von Dr. Cutler war die Rede von 100mg DMSA alle 4 Stunden. Die Neueren hingegen empfehlen maximal 50mg.

Die Schwermetallausleitung ist die einzige Maßnahme bisher, die mir tatsächlich dauerhaft hilft

Die Wirkung ist wirklich heftig und immer anders. Mal ging es mir während einer Runde sehr gut und danach sehr schlecht oder genau andersherum. Aber in jedem Fall passierte etwas und das zeigte mir, dass ich auf dem richtigen Weg war.

Nach jeder Runde verschwanden kleinere Probleme und Symptome. Allerdings gab es auch größere Rückschläge, wenn ich zu schnell an die Sache ran ging. Eine Schwermetallausleitung nach Cutler bedarf viel Geduld und dauert in der Regel mehrere Jahre.

Zudem müssen bei diesem Protokoll Unmengen an Nahrungsergänzungen eingenommen werden, was allerdings bei jemandem, der auf viele Stoffe reagiert, nicht besonders einfach war. Aber der Erfolg ließ mich durchhalten.

Alleine das ich wieder viele verschiedene Nahrungsmittel besser vertrug, war schon Gold wert. Aber da auch DMSA den Candidapilz füttert und die Neutrophile herabsenkte, war es wiedermal eine ordentliche Gradwanderung zwischen Verbesserung und Verschlechterung meines Befindens.

Wichtige Links zum Cutler-Protokoll

Für diejenigen, die es interessiert….die wichtigste Facebook-Gruppe zum Thema ist die Internationale Gruppe von Andy Cutler selbst. Für uns deutschsprachige gibt es eine deutsche Variante der Cutler-Gruppe, die von einem spitzenmässigen Team geleitet wird.

Und zu guter letzt noch ein Link zu den Erfolgsgeschichten mit dem Cutler-Protokoll.

Im Nachhinein muss man sagen, dass diese beiden Facebook-Gruppen und vor allem Andy Cutler mir mein Leben gerettet haben. Aber dazu mehr im nächsten Jahr.

Ein kurzer Auszug aus meinem Ausleitungstagebuch mit DMSA (Dimercaptobernsteinsäure)

Damit man als Außenstehender einmal sieht, welch eine Berg- und Talfahrt solch eine Schwermetallausleitung sein kann, habe ich hier mal einen Auszug mit Randbemerkungen aus meinem Ausleitungs-Tagebuch der ersten 10 von bisher 35 Ausleitungsrunden eingestellt:

1. Runde (3 Tage, 2 Nächte – Apotheken-DMSA)

Ab dem ersten Abend das Gefühl wieder gesund zu sein. Unglaublich. Alle Symptome verschwinden. Das Beste ist, dass ich auf einmal alles essen kann ohne Probleme zu bekommen.

Meine Barthaare werden plötzlich weich und der Candida auf den Händen verschwindet. Nach der Runde kommen einige Symptome wieder.


2. Runde (3 Tage, 2 Nächte – Apotheken-DMSA)

Das Befinden ist nach wie vor deutlich besser als vorher…teilweise sehr gut. Die Verdauung normalisiert sich und ich kann nach wie vor alles essen.

Auch Zucker und Alkohol vertrage ich plötzlich. Allerdings kippt das Befinden nach 6 Tagen exzessivem Zuckerkonsum etc.

Diese Runde war in jedem Fall nicht so erfolgreich wie die erste, aber der Puls und die Temperatur steigen langsam.


3. Runde (4 Tage, 3 Nächte + einmal testweise 200mg auf einmal – Apotheken-DMSA)

Das Befinden wird immer besser, aber es gibt auch wieder kleinere Rückschläge. Mein Schleim im Hals ist nahezu komplett verschwunden und die Müdigkeit verschwindet immer weiter. Der Puls normalisiert sich und liegt sehr häufig bei über 70 Schlägen.

Und ich bekomme wieder ein gesundes Hungergefühl. Morgens schon Magenknurren ohne Ende. Beginne wieder radikal auf die Ernährung zu achten, um den Darm hinzubekommen.

Nach der Runde geht der Puls wieder runter. Mein Bauch und Tattoos fangen an zu jucken und werden rot. Heftig ! Das DMSA holt sich tatsächlich alle Metalle.


4. Runde (3 Tage, 2 Nächte SmartStore-DMSA)

Das Smart-DMSA scheint nicht so wirkungsvoll zu sein. Die Ausscheidungsorgane scheinen massiv überfordert. Ich bekomme überall Ausschlag….Hautengiftung ?

Mit P5P scheint es besser zu werden. Teilweise super Befinden, aber auch zwischendurch mal richtig schlecht. Ernährung konsequent gehalten, bis auf einen Tag (Wein und Kuchen) danach schweres Atmen etc.

Nachtrag: Candida ist explodiert und macht mir das Leben schwer

5.Runde (erst Apotheken-DMSA, dann zusätzlich Smart-DMSA, Zwischendurch mal 200mg)

Die ersten drei Runden ging es mir mit Tabletten gut und ohne schlecht. Jetzt ist es andersherum. Befinden ist immer besser, wobei ein Experiment mit Probiotika alles kaputt gemacht hat. Drei Tage Koma. Candida geht nicht mehr weg, trotz strenger Diät und Nystatin.


6. Runde (3 Tage, 2 Nächte: erst Apotheken-DMSA, dann zusätzlich Smart-DMSA)

Erst 100mg, ab dem ersten Abend 200mg, 2ter Tag durchgängig 200mg. Es ging mir grottig dabei. Dritter Tag erst 200mg dann auf 100mg gesenkt. Befinden bessert sich etwas.

Der Urin roch gar nicht mehr nach Schwefel…auch nicht mit 200mg. Am ersten Tag ohne DMSA plötzlich Topfit und keinerlei Symptome…den ganzen Tag. Es funktioniert.

Candida macht große Probleme. Zum dritten Tag hin hab ich 3×2 Candida Support genommen. Zu jedem Essen Nystatinpulver. Das hat nicht viel gebracht. Dann noch zusätzlich das neue GKE und auf einmal war der Bauch verschwunden. Zufall ?

Absetzen des DMSA ? Das GKE ? Die Kombination oder das neue Nystatin was auch ganz anders schmeckt ? Abwarten.


7. Runde (2 Tage: 1 Tag 600mg Pulsdosis ausprobiert: Morgens die gesamte Tages- und Nachtdosis auf einmal)

Befinden war zunächst ok, wurde aber plötzlich immer schlechter. Ich habe aber auch wieder Mist gegessen. Selbst zwei Tage nach absetzen geht’s mir konstant sehr schlecht…totale Müdigkeit. Lag es am Dmsa ?

Nachtrag: Anscheinend wurde einfach zu viel Metall mobilisiert und konnte nicht entsprechend gebunden werden. Eine zweitägige Kohletabletteneinnahme hat es wieder gerichtet.


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Und eine vorgezogene 8te Runde hat nochmal ordentlich geholfen. Barthaare sind seit der Pulsdosis dauerhaft weicher….auffällig weicher.


8. Runde (4 Tage, 3 Nächte 100mg Apotheken-DMSA)

Ziemlich gutes Befinden. Keine Probleme ! Auffällig ist, dass ich Sport machen kann und nicht direkt kollabiere. Und Muskelkater macht keine Histaminprobleme mehr !!!!!


9. Runde (3 Tage, 2Nächte – 100mg Apotheken-DMSA + 100mg Alpha Liponsäure – alle 3 Stunden)

Leider hat mich eine ordentliche Grippe ins Bett befördert (Fieber und alles was dazu gehört). Somit kann ich schwer sagen, was sich getan hat. Nach den 3 Tagen bekam ich sehr schlimme Kopfsymptome, Schwindel etc.

Ich dachte erst das wäre eine Rückvergiftung, aber so wie es aussieht, zieht sich die Grippe hin und meine Ohren entzünden sich (Gleichgewichtssinn etc.). Ich beobachte das.

Aber ansonsten habe ich wenig andere Symptome. Zucker ist kein Problem. Alkohol auch nicht. Keine Müdigkeit. Nur das Dröhnen auf den Ohren und Schwankschwindel


10. Runde (3 Tage, 2 Nächte – 100mg Apotheken-DMSA)

Immer noch krank :/ Aber die Ausleitung hat wieder etwas gebracht. Erster Tag ok, Zweiter Tag war eine Katastrophe vor allem mit Kopfsymptomen und Depri. Dritter Tag Symptomfrei !

Ein recht gutes Befinden hält sich, aber die Verdauung ist schlecht trotz Diät und Müdigkeit schleicht sich ein, aber ich habe auch mit Mutaflor und viel Brottrunk begonnen.

Dies macht bei mir ja immer Probleme, aber der Darm und das Immunsystem müssen irgendwie aufgebaut werden.


Wie man gut sehen kann, ist eine Schwermetallausleitung eine wirkliche Achterbahnfahrt, aber zumindest passierte etwas und die guten Tage häuften sich ganz langsam.

Schwermetallausleitung ist wie eine Achterbahnfahrt
Schwermetallausleitung ist wie eine Achterbahnfahrt
© Paul Lemke – Fotolia.com

Grund genug um weiterzumachen. Aber es ist wirklich anstrengend. Die Nächte sind sehr kurz, wenn man alle drei Stunden aufstehen muss.

Zudem achte ich besonders darauf genug Abstand zum Essen und den Tabletten zu haben, damit das DMSA die Metalle aus dem Körper entfernt und nicht einfach die leichter verfügbaren Spurenelemente aus der Nahrung ausleitet.

Auch trinke ich ein extrem nährstoffarmes Wasser um den gleichen Effekt auch hier zu erzielen. Aber alles in allem muss ich sagen, dass die Schwermetallausleitung wirklich etwas bewirkt. Mehr dazu gibt es im kommenden Jahr.

Weshalb hatte ich einen solch starken Zinkmangel?

Leider musste ich gegen Ende des Jahres feststellen, dass meine ehemalige Ärztin sämtliche Spurenelemente und Mineralien immer im Serum getestet hatte.

Dies war ein grober Fehler, den im Serum sah bei mir immer alles gut aus, im Vollblut hingegen taten sich so einige Defizite auf.

Zinkmangel: Weiße Flecken auf den Fingernägeln
Zinkmangel: Weiße Flecken auf den Fingernägeln
© Michael Ayed – Hashimoto-Info.de

Das größte Problem aber war, dass mein Zink unfassbar niedrig und weit unter Norm war. Dies bestätigten auch die riesigen, weißen Flecken auf meinen Fingernägeln, aber da meine Werte damals im Serum gut aussahen, ignorierte ich dies zunächst.

Ein starker Zinkmangel würde aber viele meiner Probleme erklären. Vor allem die Probleme mit meinem Immunsystem, der Infektanfälligkeit, dem Candida, der niedrigen Diaminoxidase, den niedrigen Elastasewerten meiner Bauchspeicheldrüse und vielem mehr.

Jetzt stellte sich die Frage weshalb das Zink so niedrig war.

Lag es an der Schwermetallbelastung ? Oder vielleicht an der HPU / KPU, die ich auch schon lange wieder verdrängt hatte ? Ich ließ in der kommenden Zeit noch einiges testen und machte noch eine entscheidende Entdeckung. Dazu dann mehr im Jahr 2017.


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Quellenangaben
Bildquellen:
  • Titelbild: © Michael Ayed | Hashimoto-Info.de
  • Candida Albicans/Zucker: © matka_Wariatka | Fotolia.com
  • Schwermetallvergiftung: © Michael Ayed | Hashimoto-Info.de
  • Zinkmangel: © Michael Ayed | Hashimoto-Info.de
  • Achterbahn: © Paul Lemke | Fotolia.com

Michael Ayed

ist seit 2008 von der Hashimoto-Thyreoiditis betroffen und hat seither einen schweren Leidensweg hinter sich gebracht, um 2019 endlich eine deutliche Besserung seines gesundheitlichen Zustandes erfahren zu können. Er betreibt seit mehr als 12 Jahren intensive Recherchen zum Thema Hashimoto-Thyreoiditis und schreibt hier die gesammelten Informationen und Erfahrungen für Laien verständlich nieder.
Michael Ayed
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