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Die Rolle von Mikronährstoffen & Nahrungsergänzungen bei der Behandlung von Hashimoto-Thyreoiditis

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Hashimoto-Thyreoiditis ist eine Autoimmunerkrankung, die eine der häufigsten Ursachen von Schilddrüsenproblemen ist. Die Symptome dieser Erkrankung können vielfältig sein und betreffen sowohl die körperliche als auch psychische Gesundheit der Patienten.

Die Behandlung von Hashimoto-Thyreoiditis ist oft eine komplexe Angelegenheit, die für Patienten eine große Belastung darstellen kann und darauf abzielt, die Schilddrüsenfunktion durch eine konstante Substitution von Schilddrüsenhormonen zu regulieren und den allgemeinen Lebensstil entsprechend anzupassen.

Es gibt jedoch eine wachsende Zahl von Studien, die darauf hinweisen, dass Mikronährstoffe und Nahrungsergänzungen einen wichtigen Beitrag zur Behandlung von Hashimoto-Thyreoiditis leisten können. Diese können helfen, die Schilddrüsenfunktion zu unterstützen, Nährstoffdefizite auszugleichen und Symptome zu lindern.

In diesem Artikel werden wir uns mit der Rolle von Mikronährstoffen und Nahrungsergänzungen bei der Behandlung von Hashimoto-Thyreoiditis beschäftigen. Wir werden Nährstoffe vorstellen, die für die Schilddrüse besonders wichtig sind und deren Wirkungen samt empfohlener Dosierungen besprechen. Dabei werden wir auch mögliche Risiken und Nebenwirkungen erläutern und Hinweise geben, wie man durch eine bewusste Supplementierung seine Gesundheit und dieSchilddrüsenfunktion unterstützen kann.

Die klassische Behandlung der Hashimoto-Thyreoiditis

Die klassische Behandlung besteht darin, die hormonelle Balance im Körper wieder herzustellen, indem Schilddrüsenhormone als Ersatztherapie verabreicht werden und die zugrunde liegende Autoimmunerkrankung vernachlässigt wird.

Eine Thyroxin-Substitutionstherapie mit L-Thyroxin (Levothyroxin) in Form von Euthyrox, Tirosint, Eferox oder Berlthyrox ist bei dieser Erkrankung die gängigste Methode zur Behandlung. Wichtig ist hierbei eine individuell eingestellte Dosierung, um eine Über- oder Unterdosierung mit den künstlichen Schilddrüsenhormonen zu vermeiden. Im Rahmen der Behandlung ist es wichtig, regelmäßig den Hormonspiegel im Blut zu überprüfen und gegebenenfalls die Dosierung anzupassen.

Leider gibt es keine Heilung für die Hashimoto-Thyreoiditis, daher muß die Hormonersatztherapie dauerhaft angewendet werden. Einige Patienten können eine optimale Behandlung nur mit einer Kombination aus Levothyroxin und Liothyronin bzw. Triiodthyronin erreichen. Die Entscheidung, ob eine Behandlung notwendig ist oder nicht, hängt von verschiedenen Faktoren wie dem Hormonspiegel im Blut und den individuellen Symptomen des Patienten ab. Es ist essenziell, dass die Hashimoto-Thyreoiditis frühzeitig diagnostiziert und behandelt wird, um Komplikationen zu vermeiden und die Lebensqualität des Patienten zu verbessern.

Gründe, die für eine Unterstützung mit Mikronährstoffen bei Menschen mit Hashimoto sprechen

Menschen mit Hashimoto-Thyreoiditis benötigen oft eine erhöhte Menge an Mikronährstoffen, um ihre Symptome zu lindern und die Schilddrüsenfunktion zu unterstützen. Eine angemessene Versorgung mit Mikronährstoffen wie Jod, Zink, Selen, Vitamin D, B12 und Eisen kann den Körper dabei unterstützen, das Immunsystem zu stärken, Entzündungen zu reduzieren, den Hormonhaushalt anzupassen und Müdigkeit und Erschöpfung zu verringern. In diesem Zusammenhang können Nahrungsergänzungsmittel eine wichtige Rolle spielen, um den erhöhten Bedarf an Mikronährstoffen zu decken.

Aber schauen wir uns einmal die Hauptgründe dafür an, weshalb Menschen mit Hashimoto von einer Mikronährstofftherapie profitieren können:

Höherer Verbrauch an Mikronährstoffen durch Schilddrüsenunterfunktion und Autoimmunprozesse

Menschen mit Hashimoto-Thyreoiditis, die unter einer Schilddrüsenunterfunktion leiden, benötigen mehr Mikronährstoffe als gesunde Menschen. Die Schilddrüse spielt eine wichtige Rolle bei der Regulation des Stoffwechsels und benötigt Jod, Selen, Zink und Eisen, um Hormone zu produzieren. Hashimoto-Patienten haben aufgrund der Unterfunktion der Schilddrüse einen erhöhten Bedarf an diesen Nährstoffen, um die Schilddrüsenfunktion zu unterstützen und ihre Symptome zu lindern.

Menschen mit Hashimoto-Thyreoiditis haben auch oft erhöhte Entzündungsmarker im Körper, was bedeutet, dass sie mehr Antioxidantien wie Vitamin C, Vitamin E und Selen benötigen. Diese Nährstoffe können dazu beitragen, die Entzündungen zu reduzieren und das Immunsystem zu stärken.

Schlechte Aufnahme von Mikronährstoffen durch schwache Verdauungsleistung

Bei Menschen mit Hashimoto-Thyreoiditis kann es aufgrund der Schädigung der Schilddrüse zu Verdauungsproblemen kommen, einschließlich eines Mangels an Magensäure. Ein Mangel an Magensäure kann die Aufnahme von Nährstoffen beeinträchtigen, was dazu führt, dass Hashimoto-Patienten einen erhöhten Bedarf an Mikronährstoffen haben, um ihre Symptome zu lindern.

Auch kann der Mangel an Magensäure bei Hashimoto-Patienten die Verdauung von Protein und die Aufnahme von Nährstoffen wie Eisen, Vitamin B12 und Folsäure beeinträchtigen. Eisen ist wichtig für die Sauerstoffversorgung im Körper und ein Mangel kann zur Anämie führen. Ein Mangel an Vitamin B12 kann das Nervensystem und das Gehirn beeinträchtigen und bei Hashimoto-Patienten zu Müdigkeit und Erschöpfung führen.

Darüber hinaus können Hashimoto-Patienten aufgrund von Gastrointestinalproblemen wie Malabsorption einen Nährstoffmangel haben. Vitamin B12 ist insbesondere wichtig für die Energieproduktion und die Nervenfunktion. Ein Mangel an Vitamin B12 kann zu Müdigkeit, Erschöpfung und Depressionen führen.

Es ist wichtig, dass Hashimoto-Patienten sich auf eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung konzentrieren und gegebenenfalls Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, um ihren erhöhten Bedarf an Mikronährstoffen zu decken. Es wird empfohlen, sich von einem qualifizierten Arzt oder Ernährungswissenschaftler beraten zu lassen, um sicherzustellen, dass die Ergänzungen den individuellen Bedürfnissen entsprechen und keine Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder Nahrungsmitteln vorhanden sind.

Niedrige Nährstoffdichte in Lebensmitteln aufgrund fragwürdiger landwirtschaftlicher Anbaumethoden

Es ist keine Frage, dass unsere Ernährung heutzutage anders aussieht als früher. Einstmals vollwertige und vitaminreiche Lebensmittel sind heute oft weniger nahrhaft und haben eine geringere Nährstoffdichte. Landwirtschaftliche Methoden, die darauf abzielen, größere Mengen an Nahrungsmitteln zu produzieren, können dazu beitragen, dass Böden auslaugen und sich die natürliche Nährstoffkonzentration in den Lebensmitteln verringert. Chemikalien, die in diesen landwirtschaftlichen Methoden eingesetzt werden, können ebenfalls dazu beitragen, dass Mikronährstoffe in Lebensmitteln abgebaut werden.

Für Menschen, die mit Hashimoto-Thyreoiditis leben, kann dies zu einem Problem werden, denn sie haben bereits eine Schilddrüsenunterfunktion und benötigen ohnehin mehr Jod, Selen, Zink und Eisen als gesunde Menschen, damit ihre Schilddrüsenfunktion richtig funktionieren kann. Wenn diese Nährstoffe bereits aufgrund der Lebensmittelproduktion geringer sind, kann der Körper noch mehr beeinträchtigt werden.

Es ist daher vor allem bei Hashimoto-Patienten wichtig, die Ernährung genau im Auge zu behalten und sicherzustellen, dass Lebensmittel konsumieret werden, die reich an Mikronährstoffen sind, wie etwa Meeresfrüchte, Leber, Eier, Nüsse und Blattgemüse. Der Kauf von Bio-Produkten oder biologischer Landwirtschaft kann hilfreich sein, da die Verwendung von Pestiziden und Kunstdüngemitteln minimiert wird.

Wie Mikronährstoffe und Nahrungsergänzungen die Lebensqualität bei Hashimoto-Thyreoiditis verbessern können

Menschen, die an Hashimoto-Thyreoiditis leiden, können von einer Unterstützung mit Mikronährstoffen profitieren, denn Entzündungen und Schädigungen, die durch die Autoimmunerkrankung verursacht werden, führen häufig zu einem erhöhten Bedarf an bestimmten Vitaminen und Mineralstoffen. Hier sind einige Gründe, warum eine angepasste Mikronährstofftherapie bei Hashimoto-Patienten empfehlenswert sein kann:

Unterstützung der Schilddrüsenfunktion

  1. Jod – ist ein essenzieller Mikronährstoff für die Produktion von Schilddrüsenhormonen, denn ohne Jod kann die Schilddrüse keine Schilddrüsenhormone produzieren. Eine Ergänzung mit Jod kann daher dazu beitragen, einen Jodmangel zu beheben, der bei Hashimoto-Thyreoiditis auftreten kann. Aber Vorsicht: Mehr als 200µg täglich können sich wiederum schädlich auswirken und den Autoimmunprozess fördern.
  2. Selen – ist ein wichtiger Nährstoff für die Schilddrüsenfunktion und trägt zur Verringerung von Entzündungen bei. Selen kann die Anzahl der TPO-Antikörper reduzieren, welche bei Hashimoto die Schilddrüse angreifen und Schilddrüsengewebe zersetzen. Selen fördert zudem die Umwandlung des inaktiven Schilddrüsenhormons T4 in das stoffwechselaktive Hormon T3.
  3. Zink – spielt eine wichtige Rolle bei der Umwandlung von T4 in die aktive Form des Schilddrüsenhormons T3. Zudem wird Zink für die Bildung von TSH (thyroidea-stimulierendes Hormon) benötigt. Menschen mit einer anhaltenden Schilddrüsenunterfunktion, die dauerhaft einen hohen TSH aufweisen, leiden häufig unter Zinkmangel.

Verminderung von Entzündungen

  1. Omega-3-Fettsäuren – insbesondere EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure), können Entzündungen reduzieren, indem sie in das Immunsystem und den Stoffwechsel des Körpers eingreifen. Omega-3-Fettsäuren können die Produktion von entzündungsverursachenden Chemikalien wie Zytokinen und Eicosanoiden reduzieren, die bei chronischen Entzündungen eine Rolle spielen.

    Außerdem können Omega-3-Fettsäuren die Produktion von entzündungshemmenden Chemikalien wie Resolvinen oder Protectinen fördern, die Entzündungen reduzieren und das Immunsystem unterstützen können. Weiterhin Omega-3-Fettsäuren auch die Funktion von Makrophagen und anderen Immunzellen verbessern, die an der Erkennung und Bekämpfung von Entzündungen beteiligt sind.
  2. Vitamin D – kann Entzündungen reduzieren, indem es direkt auf das Immunsystem und den Stoffwechsel des Körpers einwirkt. Zum einen kann Vitamin D immunmodulatorische Eigenschaften besitzen, auf das Immunsystem einwirken und die Aktivität von T-Zellen beeinflussen.

    Zum anderen kann Vitamin D auch eine entzündungshemmende Funktion haben, indem es die Produktion von entzündungsfördernden Chemikalien wie Zytokinen einschränkt und gleichzeitig die Produktion von entzündungshemmenden Chemikalien erhöht. Dies kann insbesondere bei chronischen Entzündungserkrankungen wie Hashimoto-Thyreoiditis vorteilhaft sein, um Entzündungen im Zusammenhang mit dieser Erkrankung zu reduzieren.

    Auch kann Vitamin D auch die Darmgesundheit unterstützen, indem es das Wachstum von nützlichen Bakterien fördert und gleichzeitig das Wachstum von pathogenen Bakterien hemmt. Eine gute Darmgesundheit ist wichtig für die Regulation von Entzündungsreaktionen im Körper und kann somit auch dazu beitragen, Entzündungen im Zusammenhang mit Hashimoto-Thyreoiditis zu reduzieren.
  3. Kurkuma – enthält den Wirkstoff Curcumin, der starke entzündungshemmende Eigenschaften besitzt. Curcumin kann Entzündungen in verschiedenen Bereichen des Körpers reduzieren, indem es in den Stoffwechsel und das Immunsystem des Körpers eingreift. Curcumin hemmt die Aktivität von Enzymen und Signalwegen in Entzündungszellen, wodurch die Produktion entzündlicher Chemikalien wie Prostaglandine und Zytokine verringert wird.

    Es kann auch die Aktivierung von Immunzellen wie T-Lymphozyten, Makrophagen und Neutrophilen beeinflussen, wodurch Entzündungen effektiv bekämpft werden können. Darüber hinaus besitzt Curcumin antioxidative Eigenschaften, die dazu beitragen, freie Radikale im Körper zu reduzieren. Freie Radikale werden als Auslöser von Entzündungen, Zelltod und oxidativem Stress angesehen.

Unterstützung der Nebennierenfunktion

  1. Magnesium – kann die Nebennierenfunktion auf verschiedene Arten unterstützen. Zum einen trägt es zur Verringerung von Stress bei, indem es die Freisetzung von Stresshormonen hemmt und den Körper entspannt. Zum anderen unterstützt Magnesium auch das Energieproduktionssystem des Körpers und trägt zur Aufrechterhaltung des Glukosestoffwechsels bei, was für die Funktion der Nebennieren wichtig ist.

    Zudem kann Magnesium dazu beitragen, den Körper zu entspannen und Stress abzubauen, indem es den Neurotransmitter GABA aktiviert und die Aktivität von Stresshormonen wie Adrenalin und Noradrenalin reduziert. Dies kann insbesondere bei stressbedingten Störungen, einschließlich der Nebenniereninsuffizienz, von Vorteil sein.
  2. Vitamin B-Komplex – kann die Nebennierenfunktion unterstützen, indem er zur Herstellung von Neurotransmittern wie Dopamin, Serotonin und Noradrenalin beiträgt. Diese Neurotransmitter sind wichtig für die Regulation von Stressreaktionen im Körper und daher auch die Regulierung der Nebennierenfunktion.

    B-Vitamine sind auch wichtig für die Energieproduktion des Körpers und können dazu beitragen, Müdigkeit und Erschöpfung zu reduzieren. Wenn der Körper Stress erlebt, benötigt er mehr Energie, um mit Stress umzugehen, wodurch B-Vitamine für die Unterstützung der Nebennierenfunktion besonders wichtig sind.

    Auch trägt Vitamin B5 (Pantothensäure) dazu bei, den Cortisolspiegel im Körper zu regulieren, indem es die Aktivität des Enzyms Coenzym A beeinflusst, das für die Synthese von Hormonen wie Cortisol im Körper benötigt wird.

    Zu guter Letzt unterstützt Vitamin B5 auch die Energieproduktion des Körpers, indem es an der Herstellung von ATP (Adenosintriphosphat) beteiligt ist. ATP ist der Hauptenergielieferant des Körpers und wird für die meisten metabolischen Prozesse im Körper benötigt.
  3. Ashwagandha – kann die Nebennierenfunktion auf verschiedene Weise unterstützen. Zum einen ist es in der Lage, das Niveau des Stresshormons Cortisol zu regulieren, indem es die Freisetzung von Cortisol aus den Nebennieren reduziert und dazu beiträgt, denn Körper vor chronischem Stress zu schützen.

    Zum anderen hat Ashwagandha antioxidative Eigenschaften, die dazu beitragen, freie Radikale im Körper zu reduzieren und die Zellen vor Schädigungen und Entzündungen zu schützen.

Verbesserung der Immunfunktion

  1. Vitamin C – wirkt als Antioxidans im Körper, was bedeutet, dass es freie Radikale bekämpft, die zellschädigend sind und das Immunsystem beeinträchtigen können. Außerdem trägt Vitamin C zur Produktion von weißen Blutkörperchen (Leukozyten) bei, die das Immunsystem aufrechterhalten und Infektionen bekämpfen.

    Vitamin C hilft auch dabei, die Infektionsabwehr und die Immunantwort des Körpers zu verbessern, indem es die Freisetzung von entzündungsfördernden Zytokinen und Chemokin-Produktion reduziert. In Studien wurde auch gezeigt, dass Vitamin C zur Stärkung der Barrierefunktion der Haut beiträgt, indem es die Produktion von Kollagen, einer wichtigen Komponente der Haut, unterstützt. Eine starke Hautbarriere hilft, das Eindringen von Infektionen durch die Haut zu verhindern.

    Auch kann Vitamin C dazu beitragen, dass der Körper Antikörper gegen Krankheitserreger produziert, die das Immunsystem benötigt, um Infektionen zu bekämpfen. Es trägt auch dazu bei, die Erholungszeit nach einer Erkrankung zu verkürzen, indem es die Heilung des Körpers fördert.
  2. Probiotische Bakterien – können dabei helfen, die Barrierefunktionen von Haut und Schleimhaut im Körper zu verbessern. Die Barrierefunktion ist eine Schutzfunktion des Körpers und verhindert, dass schädliche Substanzen und Krankheitserreger in den Körper eindringen können. Eine geschwächte Barrierefunktion kann das Risiko von Infektionen und Entzündungen erhöhen und das Immunsystem beeinträchtigen.

    Probiotika können diese Barrierefunktion auf verschiedene Weise stärken, darunter durch die Unterstützung des Wachstums von nützlichen Bakterien, die für eine gesunde Schleimhaut im Darm sorgen, die Produktion von Proteinen und Enzymen, die die Schleimproduktion und -integrität verbessern, und die Förderung von Zellwachstum und -reparatur.

    Zusätzlich können probiotische Bakterien dabei helfen, die Gesundheit der Haut durch die Unterstützung des Hautmikrobioms und die Stärkung der Barrierefunktion der Haut zu verbessern. Eine geschwächte Barriere der Haut kann dazu führen, dass schädliche Stoffe eindringen und Entzündungen verursachen, was wiederum das Immunsystem beeinträchtigt.
  3. Zink – ist ein essenzielles Spurenelement, das eine wichtige Rolle bei der Stärkung und Unterstützung des Immunsystems spielt. Es regt die Produktion von Immunzellen und Antikörpern an, um den Körper vor schädlichen Krankheitserregern und Infektionen zu schützen. Auch hat Zink antioxidative Eigenschaften, die den Körper vor freien Radikalen schützen und Entzündungen reduzieren.

    Die Barrierefunktionen von Haut und Schleimhäuten werden ebenfalls durch Zink verbessert, was dazu beiträgt, Krankheitserreger abzuwehren und das Immunsystem zu stärken. Es ist notwendig für die Produktion und Regulierung von Immunzellen wie T-Zellen, NK-Zellen und B-Zellen, die alle dazu beitragen, das Immunsystem zu stärken und den Körper vor Infektionen zu schützen.

Steigerung der Energie

  1. Eisen – spielt eine entscheidende Rolle bei der Energieproduktion und eine der wichtigsten Aufgaben von Eisen ist die Unterstützung des Sauerstofftransportes im Körper durch Hämoglobin, das in den roten Blutkörperchen vorhanden ist. Das Hämoglobin benötigt Eisen, um Sauerstoff von der Lunge zu den Muskeln, Geweben und Organen zu transportieren. Wenn nicht genügend Eisen für das Hämoglobin vorhanden ist, kann es zu einer verminderten Sauerstoffversorgung im Körper kommen und jeder Zelle fehlt es an Energie, um ihre Funktionen auszuführen, die Energieproduktion und die körperliche Leistungsfähigkeit werden beeinträchtigt.

    Eisen ist auch an der Umwandlung von Nährstoffen in Energie beteiligt, indem es den Körper unterstützt, Kohlenhydrate, Proteine und Fette in ATP (Adenosintriphosphat) umzuwandeln. ATP ist der Hauptenergielieferant des Körpers, der Energie an die Zellen abgibt, um zahlreiche Körperfunktionen auszuführen.

    Ein weiterer Mechanismus der Energieeinsparung ist die Rolle von Eisen bei der Unterstützung des Immunsystems. Eisen hilft bei der Produktion von weißen Blutkörperchen, die für die Abwehr von Infektionen und Krankheiten verantwortlich sind. Ein schwaches Immunsystem kann die Produktion von Energie im Körper beeinträchtigen und zu Müdigkeit führen.
  2. Coenzym Q10 – ist ein körpereigenes Enzym, das in den Mitochondrien vorkommt und eine wichtige Rolle bei der Energieproduktion spielt. Es steigert die Energieproduktion durch Unterstützung der ATP-Produktion, Schutz und Aktivierung von Mitochondrien, Verbesserung der Herzgesundheit sowie Unterstützung des Immunsystems.

    Als Cofaktor der Atmungskette der Mitochondrien unterstützt Coenzym Q10 die Produktion von ATP, der Hauptenergiequelle des Körpers. Das Coenzym hat auch antioxidative Eigenschaften, die den Körper vor Schäden durch freie Radikale schützen, und kann die Aktivität der Mitochondrien erhöhen, um die Energieproduktion zu beschleunigen.

    Coenzym Q10 kann auch die Herzgesundheit verbessern, indem es den Sauerstoffbedarf des Herzens senkt und die Energieproduktion erhöht. Ein starkes Immunsystem ist für die Abwehr von Krankheiten und Infektionen notwendig und Coenzym Q10 spielt eine wichtige Rolle bei der Unterstützung und Stärkung des Immunsystems.
  3. B-Vitamine – sind an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt. Dazu zählen der Kohlenhydratestoffwechsel, sowie die Steuerung des Fett- und Proteinstoffwechsels, welche die Hauptenergiequellen des Körperssind. Auch tragen sie dazu bei, dass der Körper Nährstoffe effektiv verwertet. B-Vitamine sind auch notwendig, um die Funktion der Mitochondrien zu unterstützen, die Energiekraftwerke der Zellen, und tragen zur Stärkung des Nervensystems bei, um eine starke Energieproduktion in den Nervenzellen aufrechtzuerhalten.

    Ein weiterer wichtiger Aspekt von B-Vitaminen ist ihre Fähigkeit, den Körper bei der Bewältigung von Stress zu unterstützen, indem sie das Nervensystem und die Hormonfunktion regulieren. Stress kann den Energieverbrauch erhöhen, daher ist die Unterstützung durch B-Vitamine in stressigen Zeiten besonders wichtig.

    Auch fördern B-Vitamine die Durchblutung im Körper, indem sie die Produktion von roten Blutkörperchen ankurbeln und somit den Sauerstofftransport verbessern, was auch zur Steigerung der Energieproduktion beiträgt.

Welche Mikronährstoffe fehlen häufig bei Hashimoto-Patienten?

Als Hashimoto-Patient ist es besonders wichtig, auf eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung zu achten, da die Schilddrüsenerkrankung die Aufnahme und Verwertung von Nährstoffen behindern kann. Eine unzureichende Versorgung mit wichtigen Mikronährstoffen kann zu Mangelerscheinungen und damit verbundenen Symptomen führen.

Um diesen Mangel auszugleichen und die Gesundheit zu unterstützen, können sich Hashimoto-Patienten mit entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln behelfen. Im Folgenden möchten wir uns genauer mit fünf Mikronährstoffen befassen, die Hashimoto-Patienten häufig fehlen. Wir werden auf die Anzeichen eines Mangels eingehen und konkrete Dosierungsempfehlungen geben, um sicherzustellen, dass der Körper ausreichend mit diesen wichtigen Nährstoffen versorgt wird.

Vitamin B12

Ein häufiges Symptom bei Hypothyreose (einer Unterfunktion der Schilddrüse) ist ein niedriger Magensäuregehalt (Salzsäure). Das kann zu einem Mangel an wichtigen Mikronährstoffen wie Vitamin B12 führen. Der Körper benötigt ausreichende Mengen an Magensäure, um B12 während der Verdauung aus der Nahrung freizusetzen und aufzunehmen, und um das für die Darmresorption von B12 notwendige Protein, den Intrinsic-Faktor, zu produzieren.

Wenn der Magensäure-Gehalt zu niedrig ist, kann dies zu einem Mangel an Intrinsic-Faktor führen, der wiederum für die Darmresorption von B12 benötigt wird. Ein B12-Mangel kann zu Anämie, einer Beeinträchtigung der Darmfunktion und anderen gesundheitlichen Problemen führen.

Es ist schwierig für den Körper, wichtige Mikronährstoffe aus der Nahrung aufzunehmen und zu nutzen, wenn das Verdauungssystem nicht richtig funktioniert. Eine unzureichende Absorption von Nährstoffen führt zu Mangelerscheinungen, Krankheit und schlechter Gesundheit.

Um einen Mangel an oder einen B12-Mangel umzukehren oder zu verhindern, kann die Nahrungsergänzung eine effektive Option sein. Menschen mit Verdauungsproblemen wird empfohlen, ein B12-Präparat zur sublingualen Einnahme (unter die Zunge legen) oder eine B12-Injektion zu verwenden, da diese die Notwendigkeit des Intrinsic-Faktors umgehen.

Die sublinguale Variante wird von den meisten Menschen bevorzugt, da es bequem und einfach anwendbar ist. Personen, die an einer gestörten Verdauung oder einer Beeinträchtigung ihrer Schilddrüsenfunktion leiden, profitieren eindeutig von der Einnahme von B12-Präparaten.

Was sind die häufigsten Symptome eines Vitamin B12-Mangels?

Ein Mangel an Vitamin B12 kann zu einer Reihe von Symptomen führen. Einige der häufigsten Symptome bei einem B12-Mangel können sein:

  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • Schwäche und Schwindel
  • Gedächtnisprobleme und Konzentrationsstörungen
  • Kribbeln oder Taubheitsgefühl in Händen und Füßen
  • Muskelschwäche und Schwierigkeiten bei der Koordination
  • Gereiztheit
  • Depressionen
  • Blasse Haut
  • Erhöhtes Infektionsrisiko aufgrund eines schwachen Immunsystems
  • Mundgeschwüre und Entzündungen der Mundhöhle
  • Verdauungsstörungen wie Durchfall oder Verstopfung

In schweren Fällen kann ein B12-Mangel auch zu Nervenstörungen führen und eine Schädigung des Nervensystems verursachen.

Diese Symptome können natürlich auch bei anderen Gesundheitsproblemen auftreten, ein entsprechender Bluttest kann jedoch helfen, einen B12-Mangel zu diagnostizieren und die Ursache der Symptome zu ermitteln. Wenn du anhaltende oder schwerwiegende Symptome hast, solltest du deinen Arzt aufsuchen, um eine angemessene Untersuchung und Behandlung zu erhalten.

Welche Lebensmittel sind reich an Vitamin B12?

  • Austern: 16-20µg
  • Muscheln: 11-24µg
  • Schweineleber: 19-20µg
  • Lammleber: 80µg
  • Makrele: 8,7µg
  • Thunfisch: 10,9µg
  • Wildlachs: 3,2µg
  • Hering: 19,2µg
  • Rinderleber: 3,59µg
  • Hühnerleber: 13,7µg
  • Hüttenkäse: 0,8µg
  • Emmentaler Käse: 1,4µg
  • Forelle, gegart: 3,1µg
  • Schweinefleisch: 0,8µg
  • Eier: 0,9µg
  • Rindersteak: 1,5µg
  • Wels: 1,5µg
  • Parmesan-Käse: 3,2µg
  • Vollmilch: 0,4µg
  • Champignons: 0,4µg

Die Verfügbarkeit von B12 in verschiedenen Lebensmitteln kann variieren, weshalb es empfehlenswert ist, mehrere B12-haltige Lebensmittel in die Ernährung einzubeziehen oder, gerade bei Personen mit erhöhtem Risiko für einen B12-Mangel, Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen.

Wie viel Vitamin B12 wird für die tägliche Einnahme empfohlen?

Die empfohlene tägliche Menge an Vitamin B12 variiert je nach Alter, Geschlecht und individuellem Bedarf. Hier sind die aktuellen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE):

  • Säuglinge zwischen 0 und 4 Monaten benötigen etwa 0,5 µg Vitamin B12 pro Tag
  • Säuglinge zwischen 4 und 12 Monaten benötigen etwa 1,5 µg Vitamin B12 pro Tag
  • Kinder zwischen 1 und 4 Jahren benötigen etwa 1,0 µg Vitamin B12 pro Tag
  • Kinder zwischen 4 und 7 Jahren benötigen etwa 1,5 µg Vitamin B12 pro Tag
  • Kinder zwischen 7 und 10 Jahren benötigen etwa 2,0 µg Vitamin B12 pro Tag
  • Jugendliche und Erwachsene benötigen etwa 3,0 µg Vitamin B12 pro Tag
  • Schwangere und stillende Frauen benötigen mehr Vitamin B12, etwa 4,0 µg bzw. 4,5 µg pro Tag

Ein B12-Mangel ist bei vielen Menschen weit verbreitet, insbesondere bei Personen mit Hashimoto-Thyreoiditis und solchen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren. Aus diesem Grund kann es notwendig sein, Nahrungsergänzungsmittel mit höheren Dosierungen einzunehmen, um sicherzustellen, dass der Körper ausreichend mit diesem wichtigen Nährstoff versorgt wird.

Es ist auch ratsam, darauf zu achten, bei der Einnahme von B12-Präparaten Methylcobalamin zu verwenden, da es sich hierbei um die aktive Form von B12 handelt, die bereits methyliert ist. Im Gegensatz dazu handelt es sich bei Cyanocobalamin um eine nicht-methylierte, synthetische Form von B12, welche vermieden werden sollte. Informationen zur richtigen Dosierung und Anwendung von B12-Präparaten sollten stets in Absprache mit einem Arzt erfolgen.

Selen

Selen ist ein wichtiger Mikronährstoff für eine gesunde Schilddrüse, da es für viele ihrer Funktionen von essenzieller Bedeutung ist. Dazu gehören die Produktion von Schilddrüsenhormonen, die Umwandlung von inaktiven T4 in aktive T3, die Regulierung der TSH-Werte (Schilddrüsenstimulierendes Hormon), der Schutz vor freien Radikalen und oxidativem Stress sowie die Vorbeugung von Entzündungen. Darüber hinaus trägt Selen zur Bildung des starken Antioxidants Glutathion bei und kann die Schilddrüse vor Autoimmunerkrankungen schützen.

Ein Mangel an Selen erhöht das Risiko von beeinträchtigter Immunfunktion, Infektionen, Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Insbesondere wurde ein Selenmangel auch als eine Haputursache für die Schilddrüsenunterfunnktion erkannt. Ohne genügend Selen kann eine überaktive Immunreaktion freie Radikale produzieren, die die Schilddrüse schädigen und deren Funktion beeinträchtigen können.

Wichtig zu wissen ist, dass Selen und Jod synergistisch wirken und die Schilddrüsenfunktion verbessern können. Im Gegensatz zu dem Glauben, dass Jod nicht bei Hashimoto eingenommen werden sollte, zeigen Untersuchungen, dass Jod hilfreich sein kann, wenn es zusätzlich mit Selen ergänzt wird.

Was sind die häufigsten Symptome eines Selen-Mangels?

Die häufigsten Symptome eines Selen-Mangels können unterschiedlich sein, da Selen an zahlreichen Körperfunktionen beteiligt ist. Ein langanhaltender Mangel an Selen kann jedoch ernsthafte gesundheitliche Auswirkungen haben. Einige der häufigsten Symptome sind:

  • Schilddrüsenfunktionsstörungen
  • Autoimmunerkrankungen
  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • Anfälligkeit für Infektionen und Erkältungskrankheiten
  • Muskelschwäche und Muskelschmerzen
  • Haarausfall und brüchige Nägel
  • Weiße Flecken auf den Fingernägeln
  • Veränderungen der Haut wie Dermatitis und trockene Haut
  • Unfruchtbarkeit und Schwierigkeiten bei der Regulierung des Menstruationszyklus
  • Veränderungen der Stimmung und Depressionen
  • Hoher Blutdruck
  • Vorzeitiges Altern

Ein Mangel an Selen kann in manchen Fällen zu ernsthaften gesundheitlichen Komplikationen wie Kardiomyopathie und Krebs führen. Da Selen im Körper wichtige Aufgaben erfüllt, sollten Anzeichen eines Mangels nicht auf die leichte Schulter genommen werden, sondern ärztlich untersucht werden.

Eine Blutanalyse kann feststellen, ob ein Selenmangel vorliegt und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, um den Mangel zu beheben. Es ist also ratsam, bei Verdacht auf einen Selenmangel zeitnah ärztlichen Rat einzuholen.

Welche Lebensmittel sind reich an Selen?

  • Paranüsse: 1917-2720µg
  • Sonnenblumenkerne: 79-92µg
  • Thunfisch: 46-92µg
  • Schweinefleisch: 35-60µg
  • Rindfleisch: 31-52µg
  • Austern: 26-63µg
  • Garnelen: 44-52µg
  • Hühnerleber: 46-51µg
  • Hähnchen: 18-33µg
  • Eier: 12-30µg
  • Krabben: 34-40µg
  • Lachs: 17-30µg
  • Kichererbsen: 3-9µg
  • Vollkornprodukte: 3-8µg
  • Kidneybohnen: 5-7µg
  • Cashewnüsse: 16-25µg
  • Haselnüsse: 14-20µg
  • Pilze: 6-19µg
  • Spinat: 2-8µg
  • Lebertran: 50-80µg

Es ist zu beachten, dass der Selengehalt von Lebensmitteln variieren kann, abhängig von verschiedenen Umweltfaktoren, Anbaufläche und der geografischen Region.

Wie viel Selen wird für die tägliche Einnahme empfohlen?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt für die tägliche Einnahme von Selen folgende Mengen:

  • Säuglinge (0-4 Monate): 10 Mikrogramm
  • Säuglinge (4-12 Monate): 15 Mikrogramm
  • Kinder (1-4 Jahre): 20 Mikrogramm
  • Kinder (4-7 Jahre): 30 Mikrogramm
  • Kinder (7-10 Jahre): 40 Mikrogramm
  • Jugendliche (10-13 Jahre): 50 Mikrogramm
  • Jugendliche (13-15 Jahre): 60 Mikrogramm
  • Jugendliche (15-19 Jahre): 70 Mikrogramm
  • Erwachsene (ab 19 Jahren): 60 Mikrogramm

Für Menschen mit Hashimoto-Syndrom empfehlen Experten eine tägliche Dosis von 100-200µg Selen. Für Erwachsene liegt die sichere Obergrenze bei 300 Mikrogramm pro Tag. Es ist jedoch wichtig darauf zu achten, dass die Einnahme von Selen nicht übermäßig hoch ausfällt, da dies gesundheitliche Schäden zur Folge haben kann. Um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, sollten die individuellen Empfehlungen des Arztes oder Ernährungswissenschaftlers berücksichtigt werden.

Eisen

Eisen ist ein essenzieller Mikronährstoff, der in jeder Zelle des menschlichen Körpers zu finden und für das Überleben unerlässlich ist. Bei einem Eisenmangel in der Schilddrüse kann die Umwandlung des Schilddrüsenhormons T4 in T3 reduziert werden, was verschiedene unerwünschte Auswirkungen auf den Körper haben kann, wie z.B. einen langsamen Stoffwechsel, Haarausfall und die üblichen Symptome einer Scildrüsenunterfunktion.

Leider haben Frauen ein höheres Risiko für Eisenmangel als Männer. Während der Menstruation verlieren Frauen im Durchschnitt zwischen 10-15 mg Eisen und während einer Schwangerschaft sogar bis zu 600-1000 mg Eisen.

Ein Mangel an Eisen kann auch zur Anämie führen, die ähnliche Symptome wie eine Schilddrüsenunterfunktion aufweist, wie z.B. Gedächtnisstörungen und depressive Verstimmungen sowie Haarausfall und Müdigkeit oder Schwäche. Wie bei Vitamin B12 benötigt der Körper eine adäquate Produktion von Magensäure, um Eisen effektiv aufnehmen zu können.

Eine unzureichende Produktion von Magensäure kann dazu führen, dass Eisen und andere wichtige Mikronährstoffe nicht richtig aufgenommen werden können. Das kann den Bedarf des Körpers an verschiedenen Mikronährstoffen erhöhen, die notwendig sind, um viele Körperfunktionen auszuführen.

Was sind die häufigsten Symptome eines Eisen-Mangels?

Ein Mangel an Eisen ist weit verbreitet und kann zu verschiedenen gesundheitlichen Problemen führen. Hier sind einige der häufigsten Symptome eines Eisenmangels:

  • Blässe der Haut und der Schleimhäute
  • Müdigkeit, Schwäche und Erschöpfung
  • Haarausfall und brüchige Nägel
  • Rückgang der kognitiven Fähigkeiten, wie Konzentration und Gedächtnis
  • Vertigo oder Schwindelgefühl
  • Herzrasen
  • Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust
  • Durchfall oder Verstopfung, besonders bei Kindern
  • Rissige Lippen und Mundwinkel
  • Schwächung des Immunsystems
  • Erhöhte Anfälligkeit für Infektionskrankheiten

Es ist jedoch zu beachten, dass ein Eisenmangel auch zu anderen Gesundheitsproblemen führen kann, asymptomatisch verlaufen kann oder auch zunächst keine Symptome verursacht und somit unentdeckt bleibt, bis es potenziell schwerwiegende Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Eine entsprechende Blutuntersuchung beim Arzt kann Aufschluss über einen Eisenmangel geben.

Welche Lebensmittel sind reich an Eisen?

Es gibt viele Lebensmittel, die einen hohen Eisen-Gehalt aufweisen und in die tägliche Ernährung aufgenommen werden sollten:

  • Innereien (Leber, Niere): 8,0 – 20,0mg
  • Geflügel (Huhn, Truthahn): 0,7 – 1,5mg
  • Meeresfrüchte (Austern, Muscheln, Krabben): 4,0 – 7,0mg
  • Fisch (Lachs, Thunfisch): 0,6 – 1,0mg
  • Hülsenfrüchte (Linsen, Kichererbsen, Bohnen): 2,0 – 6,0mg
  • Tofu: 4,0 – 5,5mg
  • Spinat: 0,5 – 3,6mg
  • Grünkohl: 0,5 – 1,5mg
  • Rucola: 0,5 – 1,5mg
  • Mandeln: 2,0 – 3,0mg
  • Kürbiskerne: 3,0 – 8,0mg
  • Sonnenblumenkerne: 3,7 – 5,0mg
  • Vollkorngetreideprodukte (Haferflocken, Gerste, Quinoa): 2,0 – 3,0mg

Es ist zu beachten, dass die Absorption von Eisen aus pflanzlichen Quellen möglicherweise nicht so gut ist wie die von tierischen Quellen. Es wird empfohlen, eisenreiche pflanzliche Quellen mit Lebensmitteln zu kombinieren, die reich an Vitamin C sind, um die Absorption zu erhöhen. Ein gutes Beispiel wäre, Spinat oder Rucola in einen Salat mit Orangen oder Paprika zu geben.

Wie viel Eisen wird für die tägliche Einnahme empfohlen?

Die empfohlene tägliche Eisenmenge hängt vom Alter und Geschlecht ab. Hier sind die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE):

  • Säuglinge bis 4 Monate: 0,5mg
  • Säuglinge 4-12 Monate: 8-10mg
  • Kinder 1-4 Jahre: 8-9mg
  • Kinder 4-7 Jahre: 10-11mg
  • Kinder 7-10 Jahre: 10-12mg
  • Jugendliche 10-19 Jahre: 1 mg
  • Männer 19-25 Jahre: 13-15mg
  • Männer 25-51 Jahre: 10-13mg
  • Männer über 51 Jahre: 10mg
  • Frauen 19-51 Jahre: 15mg
  • Frauen über 51 Jahre: 10mg
  • Schwangere Frauen: 30mg
  • Stillende Frauen: 20mg

Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass ein Zuviel an Eisen toxisch oder sogar lebensbedrohlich sein kann. Eine übermäßige Einnahme von Eisen kann zu akuter Eisentoxizität führen, was Übelkeit, Erbrechen, Magenschmerzen, Durchfall, Kreislaufversagen und im schlimmsten Fall zum Tod führen kann.

Aus diesem Grund ist es wichtig, keine Eisenpräparate oder Nahrungsergänzungsmittel ohne Rücksprache mit einem Arzt einzunehmen und die empfohlenen Einnahmemengen einzuhalten. Bei Verdacht auf eine akute Eisentoxizität, solltest du unverzüglich einen Arzt aufsuchen.

Zink

Zink ist ein unverzichtbares Mineral, das dem Körper bei fast hundert verschiedenen enzymatischen Reaktionen als Katalysator dient und somit maßgeblich zum Wohlbefinden beiträgt. Es spielt eine wesentliche Rolle bei der Umwandlung des inaktiven Schilddrüsenhormons T4 in das aktive Hormon T3 und ist wichtig für die Bildung von TSH (Thyroidea-stimulierendes Hormon).

Doch bei einer Unterfunktion der Schilddrüse kann es zur Einschränkung der Magensäureproduktion kommen, was eine schlechte Aufnahme von Zink und somit dessen Mangel zur Folge haben kann. Wenn zudem ein Mangel an Eisen und Zink besteht, wird die Umwandlungsrate von T4 in T3 erheblich reduziert und das Risiko der Entwicklung von Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto oder einer insgesamt beeinträchtigten Schilddrüsenfunktion steigt an. Personen mit Hypothyreose haben häufiger einen Zinkmangel, da ihr Körper vermehrt TSH produziert und dafür größere Mengen an Zink verbraucht.

Neben Menschen mit Schilddrüsenproblemen leidet schätzungsweise ein Viertel aller Menschen in der allgemeinen Bevölkerung an einem Zinkmangel. Wichtig zu beachten ist, dass der Körper Zink nicht für zukünftige Verwendung speichert, daher ist es unerlässlich, dass er täglich ausreichend mit Zink versorgt wird.

Was sind die häufigsten Symptome eines Zink-Mangels?

Ein Zinkmangel kann sich durch eine Vielzahl von Symptomen bemerkbar machen, darunter:

  • Hypothyreose/Schilddrüsenfehlfunktion
  • Magensäuremangel
  • Erhöhtes Risiko für Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto und Morbus Basedow
  • Haarausfall
  • Wachstumsstörungen bei Kindern
  • Verzögerte sexuelle Reifung und Unfruchtbarkeit bei Männern
  • Schwache oder geschwollene Wunden, da Zink entscheidend ist für das Wachstum von Haut- und Gewebezellen
  • Schwächung des Immunsystems, was dazu führen kann, dass man häufiger krank wird
  • Depressionen oder Stimmungsschwankungen.
  • Schlafstörungen
  • Appetitlosigkeit
  • Geschmacksverlust
  • Durchfall
  • Verzögerte Wundheilung
  • Konzentrationsschwäche und Gedächtnisprobleme

Es ist jedoch zu beachten, dass diese Symptome nicht ausschließlich auf einen Zinkmangel zurückzuführen sind und ein Mangel an Zink oft ohne erkennbare Symptome verläuft. Sollten bei dir der Verdacht auf einen Zinkmangel bestehen, empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen, um eine genaue Diagnose zu erhalten.

Welche Lebensmittel sind reich an Zink?

Es gibt viele gesunde Lebensmittel, die reich an Zink sind und in einer ausgewogenen Ernährung nicht fehlen dürfen. Hier sind einige Beispiele:

  • Rindfleisch: 4,4 – 6,7mg
  • Lammfleisch: 4,2 – 5,2mg
  • Hühnerbrust: 0,9 – 2,2mg
  • Truthahnbrust: 1,3 – 2,1mg
  • Lachs: 0,4 – 1,2g
  • Thunfisch: 0,7 – 1,2g
  • Garnelen: 1,2 – 1,5g
  • Kichererbsen: 1,5 – 2,5g
  • Linsen: 0,9 – 1,3mg
  • Bohnen: 0,3 – 1mg
  • Cashewnüsse: 2,2 – 5,6mg
  • Mandeln: 0,9 – 3,3mg
  • Kürbiskerne: 4,2 – 8,7mg
  • Haferflocken: 2,3 – 3,7mg
  • Vollkornweizen: 0,9 – 1,3mg
  • Käse: 3,3 – 4,4mg
  • Joghurt: 0,7 – 1mg
  • Eier: 0,5 – 1,1mg

Eine ausreichende Zinkzufuhr ist von großer Bedeutung, um Mangelerscheinungen zu vermeiden. Insbesondere bei einer vegetarischen oder veganen Ernährung kann es unter Umständen schwierig sein, den Bedarf zu decken. Glücklicherweise gibt es aber auch einige zinkreiche pflanzliche Lebensmittel wie Quinoa, Sojabohnen und Weizenkeime, die helfen können, den Bedarf zu decken.

Sollte bereits ein Zinkmangel vorliegen, ist es ratsam, Zinkpräparate in Betracht zu ziehen. Vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sollte jedoch der Zinkstatus im Vollblut bestimmt und mit einem Arzt besprochen werden, um eine sichere und ausreichende Zinkversorgung zu gewährleisten.

Wie viel Zink wird für die tägliche Einnahme empfohlen?

Der von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlene tägliche Zinkbedarf variiert je nach Alter, Geschlecht und bestimmten Bedingungen wie Schwangerschaft und Stillzeit. Hier sind die allgemeinen Empfehlungen für die tägliche Zinkaufnahme:

  • Säuglinge (0–6 Monate): 2 mg
  • Säuglinge (7–12 Monate): 3 mg
  • Kinder (1–3 Jahre): 3 mg
  • Kinder (4–8 Jahre): 5 mg
  • Jugendliche (9–13 Jahre): 8 mg
  • Jugendliche (14–18 Jahre): 11 mg (Mädchen), 12 mg (Jungen)
  • Erwachsene (19+ Jahre): 8 mg (Frauen), 11 mg (Männer)

Schwangere Frauen haben einen höheren Bedarf an Zink, nämlich 11-13 mg pro Tag, während stillende Frauen 12-14 mg benötigen.

Es ist von großer Bedeutung zu berücksichtigen, dass eine übermäßige Zufuhr von Zink gesundheitliche Risiken und unerwünschte Effekte mit sich bringen kann. Eine angemessene Menge an Zink kann jedoch durch eine ausgewogene und vielfältige Ernährung leicht erreicht werden, ohne dass zusätzliche Nahrungsergänzungsmittel erforderlich sind.

Es gibt jedoch bestimmte Gruppen von Menschen, wie solche mit Hashimoto-Thyreoiditis und anderen Autoimmunerkrankungen, bei denen der Bedarf an Zink oft höher ist und einer angemessenen Anpassung bedarf. Eine einfache Möglichkeit, den Zinkbedarf zu ermitteln, ist eine Vollblutmineralanalyse.

Omega-3-Fettsäuren

Wie bereits anfangs erklärt, ist Hashimoto eine Autoimmunkrankheit, bei der das Immunsystem des Körpers die Schilddrüse angreift. Eine Möglichkeit, das Immunsystem zu regulieren und ins Gleichgewicht zu bringen, ist die Reduzierung von Entzündungen.

Entzündungen können den Nährboden für eine Vielzahl von Krankheiten bereiten, daher ist es wichtig, diesen Prozess zu verlangsamen und eine neue, entzündungshemmende Umgebung zu schaffen, die der Heilung förderlich ist.

Eine Methode, um dies zu erreichen, besteht darin, eine optimale Dosis entzündungshemmender Omega-3-Fettsäuren zu konsumieren. Omega-3-Fettsäuren, insbesondere ALA, EPA und DHA, sind wichtige essentielle Fettsäuren (EFAs), die der Körper nicht selbst herstellen kann und daher über Nahrung und Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden müssen. Untersuchungen haben gezeigt, dass Omega-3-Fettsäuren das Potenzial haben, die Genexpression zu beeinflussen, einschließlich der Gene, die an Entzündungen beteiligt sind.

Omega-3-Fettsäuren sind somit äußerst wertvoll, denn sie wirken entzündungshemmend und können dadurch die Entstehung von Krankheiten reduzieren, die häufig durch Entzündungen ausgelöst werden. Besonders bei der Behandlung von Hashimoto-Symptomen kann die entzündungshemmende Wirkung dieser Fettsäuren eine Linderung oder sogar Verhinderung der Symptome bewirken.

Was sind die häufigsten Symptome eines Omega-3-Mangels?

Ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren kann sich auf verschiedene Weise auf den Körper auswirken und zu einer Vielzahl von Symptomen führen:

  • Chronisches Entzündungsgeschehen
  • Trockene und juckende Haut
  • Schuppenflechte
  • Müdigkeit
  • Gedächtnisstörungen und Konzentrationsprobleme
  • Niedergeschlagenheit und Stimmungsschwankungen
  • Gelenkschmerzen und Entzündungen
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Schwache Immunität und erhöhte Anfälligkeit für Infektionen
  • Schlechte Wundheilung
  • Gedeihstörung bei Kindern

Wenn du einen langanhaltenden Mangel an Omega-3-Fettsäuren hast, kann dies zu langfristigen Auswirkungen auf deine Gesundheit führen. Es ist wichtig zu beachten, dass diese Symptome jedoch auch durch andere Umstände verursacht werden können. Wenn du Anzeichen bemerkst, die auf einen Mangel an Omega-3-Fettsäuren hinweisen könnten, solltest du dies mit deinem Arzt besprechen, um sicherzustellen, dass die Ursache diagnostiziert und behandelt wird.

Welche Lebensmittel sind reich an Omega-3-Fettsäuren?

Es gibt eine Reihe von Lebensmitteln, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind. Hier sind einige Beispiele:

  • Wildlachs: ca. 1,5 – 2,0g
  • Makrele: ca. 2,5g
  • Hering: ca. 1,7g
  • Thunfisch: ca. 0,3g
  • Sardinen: ca. 1,5g
  • Leinöl: ca. 53g
  • Rapsöl: ca. 1,4g
  • Walnüsse: ca. 6g
  • Chiasamen: ca. 17g
  • Hanfsamen: ca. 2 – 3g
  • Algen: ca. 0,2 – 0,5g

Der Gehalt an Omega-3-Fettsäuren in Lebensmitteln kann je nach Sorte und Aufzuchtbedingungen variieren. Wenn du sicherstellen möchtest, dass du ausreichend Omega-3-Fettsäuren zu dir nimmst, solltest du eine abwechslungsreiche Ernährung mit einer Kombination der oben genannten Lebensmittel in Betracht ziehen. Besonders fettiger Fisch sollte mindestens zweimal pro Woche in die Ernährung integriert werden, um den Körper mit einer ausreichenden Menge an Omega-3-Fettsäuren zu versorgen.

Es gibt aber auch einige Nahrungsergänzungsmittel, die Omega-3-Fettsäuren enthalten, wie zum Beispiel Fischölkapseln oder Algenpräparate.

Wie viel Omega-3 wird für die tägliche Einnahme empfohlen?

Die empfohlene Tagesdosis von Omega-3-Fettsäuren hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich des Alters, Geschlechts und der allgemeinen Gesundheit des Menschen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt hier folgendes:

  • Kinder und Jugendliche: 100-250 mg EPA und DHA pro Tag
  • Erwachsene: 250-500 mg EPA und DHA.

Ältere Menschen sowie schwangere und stillende Frauen haben einen höheren Bedarf an Omega-3-Fettsäuren und sollten möglicherweise mehr als die genannten Mengen zu sich nehmen.

Für Menschen, die keinen Fisch essen oder Probleme haben, genügend Omega-3-Fettsäuren durch die Ernährung zu sich zu nehmen, kann eine Ergänzung mit Omega-3-Präparaten (Fischölkapseln oder Algenpräparate) in Erwägung gezogen werden.

Hierbei solltest du dich an deinen Arzt oder einen Ernährungsberater wenden, um zu klären, wie viel Omega-3 täglich du zu dir nehmen solltest.

Risiken und Nebenwirkungen von Nahrungsergänzungsmitteln bei Hashimoto-Thyreoiditis

Menschen mit Hashimoto-Thyreoiditis können oft von einer Supplementierung mit Mikronährstoffen profitieren, um ihren Körper bei der Regulierung der Schilddrüsenfunktion zu unterstützen. Allerdings gibt es auch einige Risiken, die bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln bei Hashimoto-Patienten auftreten können, insbesondere in Bezug auf Wechselwirkungen mit Medikamenten und bei Überdosierungen der Nahrungsergänzungen.

Wechselwirkungen mit Medikamenten

Einige Nahrungsergänzungsmittel können Wechselwirkungen mit Medikamenten auslösen und die Wirksamkeit des Medikaments beeinträchtigen oder Nebenwirkungen verursachen. Beispielsweise können Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin K, Omega-3-Fettsäuren und Magnesium Wechselwirkungen mit Blutverdünnern wie Warfarin und Phenprocoumon haben und das Risiko von Blutungen erhöhen.

Überdosierung von Nahrungsergänzungen:

Einige Nahrungsergänzungsmittel können bei einer Überdosierung das Risiko von Nebenwirkungen und gesundheitlichen Problemen erhöhen. Zum Beispiel kann eine zu hohe Dosierung von Jod die Schilddrüsenfunktion weiter beeinträchtigen und die Symptome von Hashimoto-Thyreoiditis verschlimmern.

Eine Überdosierung von Selen kann das Immunsystem schwächen und das Risiko von Infektionen erhöhen, während eine Überdosierung von Vitamin A und Eisen die Leber schädigen und toxische Wirkungen haben kann.

Hashimoto-Patienten sollten die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln immer im Vorfeld mit ihrem Arzt besprechen und die Nahrungsergänzungsmittel nur unter ärztlicher Aufsicht einnehmen, um mögliche Risiken abzuschätzen und sicherzustellen, dass keine Wechselwirkungen mit Medikamenten entstehen und es zu keinen Überdosierungen kommt.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Personen, die an Hashimoto-Thyreoiditis erkranken, aufgrund von Entzündungen und Stoffwechselveränderungen oft einen höheren Bedarf an Mikronährstoffen haben. In solchen Fällen kann eine gezielte Mikronährstofftherapie als ergänzende Maßnahme zur Hormontherapie äußerst hilfreich sein. Insbesondere weisen Hashimoto-Patienten oftmals Mangelerscheinungen an Selen, Zink, Vitamin B12, Omega-3-Fettsäuren und Eisen auf, weshalb eine Nahrungsergänzung dabei durchaus empfehlenswert sein kann.

Allerdings ist es wichtig zu betonen, dass auch bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln Risiken wie Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Überdosierungen bestehen können, weshalb eine vorherige Absprache mit einem Arzt unbedingt notwendig ist. Insgesamt kann eine gezielte Mikronährstofftherapie jedoch dazu beitragen, die Symptome von Hashimoto-Thyreoiditis zu lindern und die Lebensqualität der Betroffenen nachhaltig zu verbessern.

Häufig gestellte Fragen

Wie können Mikronährstoffe bei der Behandlung von Hashimoto-Thyreoiditis helfen?

Mikronährstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe sind wichtig für die ordnungsgemäße Funktion des Immunsystems und der Schilddrüse. Ein Mangel kann zu einer Verschlimmerung der Symptome führen und die Hashimoto-Thyreoiditis verschlimmern. Daher kann eine ausreichende Versorgung mit diesen Nährstoffen helfen, die Symptome der Krankheit zu lindern und die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden zu verbessern.

Welche Mikronährstoffe sind besonders wichtig für Menschen mit Hashimoto-Thyreoiditis?

Insbesondere die Vitamine D und B12 sowie die Mineralstoffe Selen und Zink sind für Menschen mit Hashimoto-Thyreoiditis wichtig. Diese Nährstoffe spielen eine Schlüsselrolle bei der Unterstützung der Schilddrüsen- und Immunfunktion und können dazu beitragen, die Symptome der Krankheit zu lindern.

Wie kann ich wissen, ob ich einen Mangel an bestimmten Mikronährstoffen habe?

Wenn du einen Mangel an bestimmten Mikronährstoffen vermutest, kann dein Arzt Bluttests anordnen, um deine Nährstoffspiegel zu überprüfen. Er kann dann auf Basis der Ergebnisse Empfehlungen für Nahrungsergänzungsmittel oder Änderungen in der Ernährung geben.

Welche Rolle spielen Nahrungsergänzungsmittel bei der Behandlung von Hashimoto-Thyreoiditis?

Nahrungsergänzungsmittel können dazu beitragen, eventuelle Nährstoffmängel zu beheben und die Schilddrüsenfunktion zu unterstützen. Sie sollten jedoch nicht als Ersatz für eine gesunde, ausgewogene Ernährung gesehen werden, sondern als Ergänzung dazu.

Gibt es bestimmte Nahrungsergänzungsmittel, die für Menschen mit Hashimoto-Thyreoiditis besonders nützlich sind?

Nahrungsergänzungsmittel wie Selen, Vitamin D, B-Vitamine, Zink und Omega-3-Fettsäuren können Menschen mit Hashimoto-Thyreoiditis helfen. Sie sollten die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln jedoch immer mit ihrem Arzt besprechen.

Wie sollte ich meine Nahrungsergänzungsmittel dosieren?

Die Dosierung von Nahrungsergänzungsmitteln hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich deines aktuellen Gesundheitszustands und etwaiger Nährstoffmängel. Dein Arzt kann dir helfen, die richtige Dosierung und das richtige Nahrungsergänzungsmittel für dich zu bestimmen.

Gibt es potenzielle Risiken oder Nebenwirkungen bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln?

Wie bei jedem Medikament können auch Nahrungsergänzungsmittel Nebenwirkungen haben und mit Medikamenten interagieren, die du einnimmst. Daher ist es wichtig, die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln immer mit deinem Arzt zu besprechen.

Kann ich gleichzeitig verschiedene Nahrungsergänzungsmittel einnehmen?

Es ist in der Regel möglich, verschiedene Nahrungsergänzungsmittel gleichzeitig zu nehmen, aber bestimmte Kombinationen können Wechselwirkungen haben oder die Absorption bestimmter Nährstoffe beeinträchtigen. Daher ist es wichtig, diese Fragen mit deinem Arzt zu besprechen.

Wie lange sollte ich ein Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, um Verbesserungen zu sehen?

Das variiert je nach individuellem Nährstoffstatus, Art des Nahrungsergänzungsmittels und der Schwere der Symptome. Einige Menschen bemerken Verbesserungen innerhalb einiger Wochen, bei anderen kann es mehrere Monate dauern.

Welche Rolle spielt eine gute Ernährung bei der Kontrolle der Hashimoto-Thyreoiditis?

Eine gute Ernährung liefert die Nährstoffe, die der Körper zur Unterstützung der Schilddrüsenfunktion, zur Stärkung des Immunsystems und zur Verringerung von Entzündungen benötigt. Sie sollte immer die Basis der Behandlung von Hashimoto-Thyreoiditis sein.

Kann eine Verbesserung meines Vitamin-D-Spiegels helfen, die Symptome der Hashimoto-Thyreoiditis zu lindern?

Ja, Vitamin D spielt eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Immunsystems und ein Mangel an Vitamin D wurde mit einem erhöhten Risiko für Autoimmunerkrankungen, einschließlich Hashimoto-Thyreoiditis, in Verbindung gebracht.

Gibt es bestimmte Lebensmittel, die ich vermeiden sollte?

Manche Menschen mit Hashimoto-Thyreoiditis finden, dass sie bestimmte Lebensmittel, wie Gluten oder Soja, nicht gut vertragen. Es ist jedoch immer ratsam, solche Nahrungsprobleme mit einem Ernährungsberater oder Arzt zu besprechen.

Wie wirkt sich eine ausreichende Hydration auf die Schilddrüsengesundheit aus?

Eine ausreichende Hydration ist wichtig für die allgemeine Gesundheit und kann dazu beitragen, die Verdauungsfunktion und das Energieniveau zu verbessern, was bei Personen mit Hypothyreose oft beeinträchtigt ist.

Sollte ich meine Nahrungsergänzungsmittel vor, während oder nach den Mahlzeiten einnehmen?

Viele Nahrungsergänzungsmittel werden am besten mit Mahlzeiten eingenommen, um die Absorption zu verbessern und Magenbeschwerden zu vermeiden. Es ist jedoch ratsam, die Etiketten zu lesen oder deinen Arzt um Rat zu fragen, da dies von Supplement zu Supplement variieren kann.

Kann ich auf die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln verzichten, wenn ich eine ausgewogene Ernährung befolge?

Während eine gute Ernährung die Grundlage für eine gute Gesundheit ist, kann es bei bestimmten medizinischen Zuständen, einschließlich Hashimoto-Thyreoiditis, notwendig sein, Nahrungsergänzungsmittel zu nehmen, da die zufuhr über die Nahrung in diesem Fall unter Umständen unzureichend sein kann. Dies sollte jedoch immer in Absprache mit deinem Arzt erfolgen.

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