Die ganzheitliche Behandlung der Hashimoto-Thyreoiditis

„Nehmen Sie mal Ihr L-Thyroxin dann ist alles gut!“ Ist das wirklich so?

Warum funktioniert dieser Weg aber dann bei den meisten „Hashis“ nicht? Warum geht es ihnen nicht gut damit? Ganz einfach: Hashimoto betrifft unser ganzes System und diese Autoimmunerkrankung nur als isolierte Erkrankung der Schilddrüse zu betrachten, kann fatale Folgen haben.

Ich selbst habe den Untermieter, Herrn Hashimoto, bei mir zu Gast und meistens kommen wir ganz gut miteinander aus. Ganz bewusst vermeide ich den Ausdruck: „Ich bin an Hashimoto erkrankt“, denn das stimmt nicht. Im Gegenteil, ich bin trotz Hashimoto top fit. Jedoch kommt das natürlich nicht von ungefähr. Hier ist es wirklich wichtig, ganzheitlich zu therapieren, alle Systeme in die Therapie mit einzubeziehen und die Ernährung diesbezüglich anzupassen.

Unser System arbeitet wie ein Uhrwerk, alle Zahnräder greifen ineinander und unterstützen sich dabei, dass der Mensch gut funktioniert. Folgende Systeme arbeiten für uns Hand in Hand: Immunsystem, Hormonsystem, Organsystem, Mitochondrien, Zirbeldrüse, Hypophyse, Gefäßsystem, Nervensystem, Thymus, Muskeln, Knochen und das Bindegewebe. Wow – ganz schön viele…

Funktionieren jetzt in diesem ganzen System mehrere Zahnrädchen nicht mehr, leidet der ganze Mensch darunter. Wir wollen die wichtigsten Systeme einmal genauer betrachten. Was  passiert mit ihnen bei der Hashimoto Thyreoiditis?

Das Immunsystem bläst zum Angriff

Unser Immunsystem schützt uns ja normalerweise vor Eindringlingen, in Form von Viren, Bakterien, Pilzen. Kommt jetzt von außen ein unbekannter Erreger, dann wird er vom Immunsystem eliminiert. Bei einer Autoimmunerkrankung ist das Immunsystem fehlgesteuert, es greift den eigenen Körper an.

Bei der Hashimoto Thyreoiditis wird die eigene Schilddrüse angegriffen. Dabei kommt es zum Gewebeuntergang, das Schilddrüsengewebe löst sich auf. Es werden vermehrt die Schilddrüsenhormone T3 und T4 ins Blut geschwemmt und es kommt zu einer kurzfristigen Überfunktion, ausgelöst durch die Entzündung, den Gewebeuntergang und damit die Einschwemmung der Hormone.

Nicht selten wird in diesem Stadium ein Morbus Basedow diagnostiziert, was fatale Folgen haben kann, denn es werden Schilddrüsenblocker verordnet. Es gibt aber Befindlichkeiten, die erkennen lassen, ob es sich jetzt um einen Morbus Basedow handelt oder um eine Hashimoto Thyreoiditis. Ich will hier mal den Unterschied beschreiben:

  • Morbus Basedow:
    Hormon Bildung durch Überproduktion, aktiv im Stoffwechsel, brennend heiß.
    Merseburger Trias: hervortretende Augen, Struma, beschleunigter Herzschlag. Hohe Körpertemperatur, > 37 °, Schwitzen, Unruhe, hibbelig, rasanter Gewichtsverlust.
    Der Schilddrüsenmarker TRAK muss höher als 10 sein!
  • Hashimoto Thyreoiditis:
    Vermehrte Hormonausschüttung durch Entzündung und Gewebeuntergang, passiv im Stoffwechsel, Leistungsknick, frieren, niedrige Körpertemperatur, < 36,3 °, Gewichtszunahme, Erschöpfung.
    Die Schilddrüsenmarker MAK und/oder TPO-AK sind stark erhöht > 200

Finde den „Brandherd“ des Immunsystems. Was lässt das Immunsystem brennen? Ist es die Ernährung, der Stress, ein virulentes/bakterielles Geschehen, ein Trauma…?

Die Schilddrüse – zart und sensibel

Man sagt, die Schilddrüse sei der Sitz der Seele und das stimmt. Wenn ich mir meine Schilddrüsen Patienten so anschaue, dann sind sie entweder traurig und niedergeschlagen oder zornig und aufgedreht. Genauso fühlen sich auch ihre Seelen an. Ein gesundes Schilddrüsengewebe ist zwar weich, zart und verletzlich, jedoch steuert unsere Drüsen-Königin das ganze Menschlein mit Leichtigkeit und Freude.

Sind jetzt Entzündungen im Schilddrüsengewebe, stelle ich auch beim Patienten sehr oft „entzündliche“ Seelen Prozesse fest. Lodernd, zerstörend und fordernd drängen sich diese Prozesse nach außen und möchten angeschaut werden.

Bei einem vernarbten, verkleinerten Schilddrüsengewebe zieht die Schilddrüse ihre Flügelchen ein, sie macht sich klein, unscheinbar und so ist auch der Mensch dahinter – zusammengezogen und ohne Kraft, er resigniert und hat nur noch wenig Selbstvertrauen. Die eigene, zarte Berührung der Halsregion über der Schilddrüse lässt uns innehalten und verbindet unsere Seele wieder mit der Schilddrüse.


Stress lass nach: die Nebennieren erschöpfen sich

Die Nebennieren sitzen wie eine Mütze direkt auf den Nieren. Sie sind der beste Seismograf, wenn es darum geht, unser Stresslevel zu erfassen. In den Nebennieren wird vor allem über Nacht das Cortisol gebildet, damit es dem Menschlein morgens als Power zur Verfügung steht. Bis 14:00 Uhr steigt es dann kontinuierlich weiter an, erreicht den Höhepunkt und fällt dann über den Nachmittag ab. Abends ist es am niedrigsten. Das ist der optimale Verlauf.

Bei einer Autoimmunerkrankung sieht das schon etwas anders aus: Der Patient befindet sich in einer Nebennieren -„Erschöpfung“. Er ist ständig müde, erschöpft, leistungsschwach. Das Cortisol reagiert zuerst überschießend, fällt dann um die Mittagszeit zu stark ab und wird zum Schluss nur noch viel zu wenig gebildet. In der Schulmedizin wird eine Nebennieren-Erschöpfung oft nur belächelt. Dabei unterscheiden wir in der Naturheilkunde einzelne Phasen:

  • Phase 1 Nebennieren-Reizung:
    Steigender Blutdruck, steigender Puls, Stress, überschießend, aggressiv, launisch, getrieben, steigendes Gewicht, Umfangszunahme vor allem um die Taille (Cortisol Speck), schlechter Schlaf/zu aufgedreht.
  • Phase 2 Nebennieren-Schwäche:  
    Morgens noch einigermaßen fit, Cortisol noch ausreichend vorhanden, ab mittags dann spürbarer Leistungsknick mit Müdigkeit und Erschöpfung, weil das Cortisol stark abfällt. Abends völlig erschöpft.
  • Phase3 Nebennieren-Erschöpfung:  
    Völlige Erschöpfung über den ganzen Tag, Verdauungsprobleme, Appetitlosigkeit -„zu schwach um zu essen“, frieren, kraftlos, man bringt keine Arbeit mehr fertig, muss sich hinlegen, erschöpftes nächtliches Einschlafen – kein Durchschlafen, der Körper ist sehr schmerzempfindlich.

Schulmedizinisch gibt es nur die Nebennieren Insuffizienz. Die ist hier nicht gemeint, kann sich aber aus einer Nebennierenschwäche entwickeln.

Die wichtigsten Heilmittel bei einer Nebennieren-Erschöpfung sind 1. RUHE! 2. RUHE! 3. RUHE!

Alle B-Vitamin Gaben, Mittelchen und Pülverchen helfen nur zu einem prozentual kleinen Anteil bei der Heilung der Nebennieren. Nehmt den Stress aus eurem Leben! Nein – bitte nicht die Augen verdrehen, es ist mein voller Ernst. Ich bin ja schließlich auch ein „Hashi“ und weiß daher, wovon ich rede.

Es gibt verschiedene Gründe, die in unserem System Stress auslösen und nicht immer ist nur der äußere Stress (viel Arbeit, Kinder, Haushalt) gemeint. Die größten Stress-Fallen lauern in unserem Innersten in Form von unbearbeiteten seelischen Konflikten, denn eine Autoimmunerkrankung kommt immer in einer schweren Krise. Meditationen oder die Muskelentspannung nach Jakobsen helfen dem Körper in die Ruhe zu finden.

Die Verdauungsorgane schwächeln

Die Verdauungsorgane schwächeln

Die meisten Hashimoto Patienten haben plötzlich Verdauungsprobleme und wissen nicht warum. Ganz einfach formuliert: Der Stoffwechsel arbeitet zu langsam, die Verdauungsorgane sind überlastet.

Unsere Verdauung beginnt ja bereits im Mund. Hier beginnt durch das Enzym Alpha Amylase die Kohlehydrat- Verdauung. Weiter geht es dann im Magen, wo die Salzsäure das Eiweiß aufspaltet. Durch den verlangsamten Stoffwechsel produziert der Magen aber zu wenig Säure, um das Eiweiß richtig aufspalten zu können.

Die Verdauungssäfte aus der Galle, die Enzyme aus der Bauchspeicheldrüse und die Entgiftungsfunktion der Leber reichen nicht mehr aus, um die Nahrung in ihre einzelnen Bausteine zu zerlegen, damit sie gut verstoffwechselt werden können. Es können dabei Symptome entstehen wie Übelkeit, Magendruck, Sodbrennen – ja, Sie haben richtig gelesen, auch zu wenig Magensäure kann Sodbrennen verursachen.

Der Mageneingang nennt sich medizinisch Sphincter. Das ist ein Muskel und er ist über den pH-Wert gesteuert. Ist der pH Wert durch die fehlende Säure zu niedrig, wird dieser Muskel schlaff und schließt nicht mehr richtig. Die Folge: Magensäure fließt zurück und reizt die Schleimhaut der Speiseröhre.

Ein einfacher Test, ob genügend Magensäure vorhanden ist, wäre z.B. das Verzehren von roter Beete. Färbt sich der Urin danach stark rot, kann man schon davon ausgehen, dass die Magensäure nicht ausreichend vorhanden ist. Ein Esslöffel BIO-Apfelessig, in etwas Wasser eingerührt und vor jeder Mahlzeit getrunken, hilft dem Magen bei der Verdauung.

Unser wichtigstes Entgiftungsorgan ist die Leber. Durch die dauerhafte Entzündung in der Schilddrüse und den verlangsamten Stoffwechsel kann sie nicht mehr richtig entgiften. Das führt zu Problemen in Form von angelagerten Toxinen und Abbauprodukten.

Der Schmerz der Leber ist die Müdigkeit. Die Leber als solches tut nicht weh, sie sendet bei Überlastung keine Schmerzsignale an das Gehirn. Wir werden müde und schlapp. Juckreiz am ganzen Körper kann auch als Leberzeichen gedeutet werden, wie das stetige nächtliche Erwachen zwischen 03:00 und 04:00 Uhr – zur Leberzeit (Organuhr).

Die Bauchspeicheldrüse produziert zu wenige Enzyme – dadurch werden die Nahrungsmittel nicht richtig in ihre Bestandteile zerlegt. Zudem kann sich eine Insulinresistenz einstellen. Dabei können Kohlehydrate nicht mehr adäquat aufgespalten werden und daraus kann sich ein Diabetes entwickeln.

Der Darm – ohne Charme

Auch unser von der Fläche her größtes Verdauungsorgan, wird bei der Hashimoto Thyreoiditis am meisten beansprucht. Die Probleme reichen von Fehlbesiedelung des Mikrobioms, Entzündungen der Schleimhaut und der Darmzotten über ein Gallsäuren-Verlustsyndrom (welches Entzündungen im terminalen Illeum verursacht) bis hin zum Leaky Gut Syndrom (die löchrige Darmschleimhaut).

Bleibt das ganze Darmgeschehen unbehandelt, kann der Darm die Nährstoffe und die Hormone nicht mehr in den Stoffwechsel schicken, um unser System ausreichend zu versorgen. Es kommt, trotz vermeintlich guter Ernährung, zur Mangelversorgung.


Welche Ernährung ist hier richtig?

Die Ernährung als Ursache für Hashimoto-Thyreoiditis ?

Es gibt sie nichtdie eine, einzig wahre Ernährung, die auf jeden an der Hashimoto Thyreoiditis-Erkrankten passt. Punkt. Ich erlebe es in der Praxis täglich, wie sich die Patienten mit Selleriesaft, veganer Ernährung und Verboten quälen, weil sie das alles im Internet oder in irgendwelchen Büchern lesen.

Wir haben verlernt, auf die Signale unseres Körpers zu hören. Jeder Stoffwechsel reagiert anders. Mancher reagiert auf die Histamin bildenden Nahrungsmittel, der andere nicht. Der eine verträgt Jod, der andere überhaupt nicht.

Was ich aber bei sehr vielen Patienten feststelle: Gluten bereitet den meisten „Hashis“ Schwierigkeiten. Das muss sich aber nicht zwingend immer nur als Darmproblematik äußern. Kopfschmerzen, Müdigkeit, Nebel im Kopf, schlechte Laune nach einer glutenhaltigen Mahlzeit sind alles Anzeichen, dass der Stoffwechsel mit dem Gluten überfordert ist.  

Die gleichen Symptome kann übrigens auch der Zuckerkonsum auslösen. Ich bekomme zum Beispiel nach dem Verzehr von glutenhaltigen Nahrungsmitteln eine Schilddrüsenentzündung, von zu viel Zucker und Histamin Migräne. Das muss aber nicht für jeden gelten.

Häufig beobachte ich in meiner Praxis auch, dass die Ernährung zu kohlehydratlastig ist und Leber und Bauchspeicheldrüse die Mengen an Kohlehydraten nicht mehr verstoffwechseln können. Hier wäre eine Ernährung mit moderater Kohlehydratmenge von 100 Gramm am Tag in Erwägung zu ziehen.

Für eine ketogene Ernährung muss die Entgiftung des Körpers gut funktionieren, denn bei dieser Ernährungsform wird die Energie aus den Fettspeichern gebaut. Man nennt das auch: keto-adaptiert. Der Nachteil ist, dass unser Fett viele Toxine eingelagert hat, die dann in den Stoffwechsel geflutet werden. Sind die Ausleitungsorgane zu schwach, werden diese Toxine nicht ausgeschieden.

Veganer sind keine Humaner“ sagt mein Mentor und Ausbilder Dr. med. Berndt Rieger. Er hat recht. Auch wenn sich hier jetzt bei einigen Lesern die Entrüstung breit macht: „Wie!? Du isst noch Fleisch!?“ Es geht hier nicht um die Ethik, sondern um den medizinischen Hintergrund und es darf natürlich jeder selbst entscheiden, was für ihn richtig ist.

Unser Stoffwechsel ist für den Veganismus aus rein medizinischer Sicht nicht geschaffen. Das liegt an der Zusammensetzung unseres Darmes. Wir Menschen haben sehr viel Magensäure, einen sehr langen Dünndarm – der uns lange Essenspausen ermöglicht, sowie einen kurzen Dickdarm. Wir brauchen bestimmte Bakterienkulturen im Darm, welche uns gesund halten.

Ein Pflanzenfresser, wie zum Beispiel eine Kuh, hat wenig Magensäure, einen sehr kurzen Dünndarm, einen sehr langen Dickdarm und sie verbringt nahezu 20 Stunden am Tag damit, ihre pflanzliche Nahrung richtig aufzuspalten, um sie zu verwerten. Dieser Stoffwechsel benötigt eine hochspezifische Darmflora und eine ganz andere Besiedelung als wir Menschen.

Ist es wirklich unser Ziel und für die Gesundheit förderlich, die ganze Darmflora durch den Veganismus umzuzüchten? Ich habe jetzt im Laufe meiner langjährigen Praxistätigkeit festgestellt, dass manche „vegan lebende“ Patienten zwar sehr gute Blutbilder haben, aber keine wirkliche Kraft mehr, um ihr Leben zu leben. Mehr Infos dazu findet ihr bei der Ernährungsexpertin Mag. MSC. Julia Tulipan. Quelle: https://www.instagram.com/p/B4CkpctD_Y3/?hl=de

Was will deine Seele?

Zum Schluss gebe ich euch den Tipp: Passt die Ernährung eurem Stoffwechsel an, nicht irgendwelchen selbsternannten „Ernährungs-Gurus“. Diese ganzen „Das-darfst-du-nicht-mehr-essen-Challenges“ mögen für eine begrenzte Zeit mal ganz gut sein.

Aber ist es wirklich das, was eure Seele will? Wie viele Möglichkeiten der Freude am Essen würden sich für euch eröffnen, wenn ihr einfach im vernünftigen Maß auch die Lebensmittel mit einbaut, die euch so gut schmecken und euch Freude machen? Die Menge macht das Gift.

Ich liebe Tomaten, doch sie haben für mich zu viel Histamin. Also esse ich montags eine kleine Menge davon, freue mich, dass ich sie essen kann und lasse sie dann wieder eine Zeitlang weg. Fangt an, wieder euren Körper zu spüren, er weist euch den Weg.

Ich wünsche euch von Herzen alles Gute und viel Heilung für die Schilddrüse.

Claudia Rauch

Quellenangaben
Bildquellen:
  • Titelbild: © Romolo Tavani – Fotolia.com
Textquellen:

Claudia Rauch

ist Heilpraktikerin, zertifizierte Osteopathin D.O., Ernährungsberaterin für Paleo/Lowcarb, ausgebildete Schilddrüsenpraktikerin nach Dr. med. Berndt Rieger und Buchautorin.

Sie praktiziert seit 2010 in ihrer eigenen Praxis, in Bad Wörishofen. Ihre Praxisschwerpunkte liegen in der Behandlung des Bewegungsapparates und der Schilddrüse. Im Frühjahr 2017 erhielt sie selbst die Diagnose Hashimoto- Thyreoiditis.

Darüber hat sie ein Buch geschrieben und ein Kartendeck kreiert („Hashimoto - na und?“, „Das Schilddrüsen Kartendeck - Seelenthemen der Schilddrüse“). In Kürze wird ihr spezielles Kochbuch für Hashimoto veröffentlicht, (Soulfood für die Schilddrüse – Kochen macht glücklich, Essen ist Magie).

Mehr über die Autorin finden Sie unter:
www.rauch-naturheilpraxis.de
www.rauchs-buchshop.de
Claudia Rauch

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