Grapefruitkernextrakt – Das Superfood gegen Parasiten, Pilze und Bakterien

Die Grapefruit an sich ist bereits ein nicht nur sehr schmackhaftes, sondern auch gesundes Nahrungsmittel. Im Bezug auf die Frucht liegt dies am besonders hohen Vitamin C-Anteil, aber dies ist nur die Spitze des Eisberges, denn wirklich überragenden Eigenschaften und eine außerordentliche Wirkung findet man in den Kernen der Grapefruit.

Die Pflanze hat sich im Laufe ihrer Entwicklung angepasst und ein sehr wirksames Abwehrsystem entwickelt, welches in den Kernen der Grapefruit zu finden ist und die Grapefruit vor allen nur denkbaren Parasiten, Bakterien und Pilzen bewahrt.

Die Grapefruitkerne beherbergen eine Vielzahl an hochwirksamen Bioflavonoiden sowie Glykosiden, welche eine stark wachstumshemmende Wirkung auf Pilze, Viren und Bakterien haben.

Zu den enthaltenen Bioflavonoiden und Glykosiden zählen unter anderem die Folgenden:

  • Rutin, Poncirin, Querecetin, Hesperidin, Naringin, Kämpherol, Limonin, Naringin, Rhoifolin, Nobiletin, Neohesperidin, Isosakuranetin, Apigeninrutinosid und viele mehr.

Die Wirkung von Grapefruitkernextrakt

Diese einzigartige Zusammensetzung der genannten Stoffe reduziert die Zellatmung von Viren, Bakterien und Pilzen, hemmt somit deren Ausbreitung und fördert somit den Heilungsprozess des „Opfers“.

Diese Wirkung konnte bisher bei mehr als 800 verschiedenen Bakterien und Virenarten nachgewiesen werden. Aber auch mehr als 100 verschiedene Pilzarten können vom Grapefruitkernextrakt (GKE) eliminiert werden.

Aus diesem Grund ist der Grapefruitkernextrakt aus der Naturheilkunde kaum wegzudenken.

Drei Vorteile im Gegensatz zu chemischen Medikamenten

Der erste große Vorteil ist der, dass durch die Kombination der verschiedenen Bioflavonoide und Glykosiden eine Resistenzbildung kaum möglich ist. Dies ermöglicht auch eine längerfristige und erfolgreiche Therapie gegen Viren, Bakterien, Pilze und auch Parasiten.

Der zweite Vorteil ist das GKE lediglich die schädlichen Mikroorganismen zerstört und die Guten außen vor lässt. Somit bleiben vor allem die nützlichen und unentbehrlichen Laktobazillen und Bifidobakterien verschont und können weiterhin für eine intakte Darmflora sorgen.

Bei Antibiotika sieht die Sache leider ganz anders aus. Antibiotika unterscheiden nicht zwischen guten und schlechten Darmbakterien und radieren einfach alles aus, was vor allem im Bezug auf den Darm zu einer Katastrophe führen kann.

Der dritte große Vorteil im Gegensatz zu Antibiotika oder Antimykotika ist der, dass GKE bei sachgemäßer Anwendung der lösungsmittelfreien Variante im Grunde keinerlei Nebenwirkungen aufweist und nur in den seltensten Fällen zu allergischen Reaktionen im Bezug auf Zitrusallergien geführt hat.

Anwendungsgebiete für Grapefruitkernextrakt

  • Erkältung und grippale Infektionen
  • Candida Albicans und andere Pilzinfektionen
  • Bronchitis
  • Asthma
  • Allergien und Heuschnupfen
  • Schuppenflechte
  • Neurodermitis
  • Ekzeme
  • Aphten
  • Fußpilz
  • Halsschmerzen
  • Insektenstiche
  • Warzen

GKE verfügt aber auch über eine immunaufbauende Wirkung und trägt somit dazu bei den Angriffen diverser Krankheitserreger standzuhalten.

Wenn man den Aspekt hinzuzieht, dass Grapefruitkernextrakt krankmachende Mikroorganismen zerstört, wird einem schnell klar, dass es sich hierbei um ein sehr potentes „Nahrungsergänzungsmittel“ handelt.

Hat Grapefruitkernextrakt Nebenwirkungen ?

Wenn man sich an die empfohlene Tagesdosis von max. 90 Tropfen hält, sind keine Nebenwirkungen bekannt.

Ist allerdings eine hohe Menge an Candida im Darm enthalten, kann es durchaus sein, dass es zu der sogenannten Herxheimer Reaktion kommt. Dabei handelt es sich um eine Erstverschlechterung aufgrund der Tatsache, dass die Hefepilze im Darm durch den Grapefruitkernextrakt in großer Anzahl absterben und somit eine beachtliche Menge an Toxinen und Antigenen freisetzen.

Diese verursachen Schwindel, Müdigkeit, ein Gefühl der Benommenheit, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit und vieles mehr.

Bei regelmäßiger Einnahme des Grapefruitkernextraktes kann diese Reaktion zwischen ein paar Tagen und mehreren Wochen andauern und ist auch häufig der Grund, weshalb Candida-Patienten die Behandlung leider vorzeitig abbrechen.

In den meisten Fällen flachen diese Vergiftungserscheinungen aber schon innerhalb einer Woche deutlich ab.

Das einzig Positive an der Herxheimer Reaktion ist die Tatsache, dass das Grapefruitkernextrakt wirkt und die Darmpilze beseitigt.

Weshalb ich persönlich GKE verwende

Da mein Darm mein größtes, gesundheitliches Problem darstellt und ich bereits seit nahezu 8 Jahren starke Probleme mit Pilzen und Bakterien habe, habe ich lange nach Möglichkeiten gesucht diese mit relativ „sanften“ Mitteln in Schach zu halten.

Dies ist mir definitiv mit Grapefruitkernextrakt, GranatapfelOregano-ÖlLapacho-TeeMilchkefir und Caprylsäure gelungen.

Aber vor allem die Wirkung von GKE ist beeindruckend. Wenn man mit Candida belastet ist und die ersten Tropfen GKE zu sich nimmt, haut einen der sogenannte „Die-Off“ der Pilze förmlich um.

Die Pilze sterben ab und produzieren dabei toxische Gifte die für eine deutliche Erstverschlechterung sorgen und mit teilweise sehr unangenehmen Symptomen daherkommen. Allerdings ist dies das beste Zeichen, dass das gewählte Mittel gut funktioniert.

Quellenangaben
Bildquellen:
  • Titelbild: © clownbusiness – Fotolia.com
Über den Autor:

Ghazi-Michael Ayed

ist seit 2008 ein betroffener Hashimoto-Thyreoiditis-Patient, der einen schweren Leidensweg hinter sich gebracht hat, um 2019 endlich eine deutliche Besserung seines gesundheitlichen Zustandes erfahren zu können. Er betreibt seit mehr als 12 Jahren intensive Recherchen zum Thema Hashimoto-Thyreoiditis und schreibt hier die gesammelten Informationen und Erfahrungen für Laien verständlich nieder.

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