Das Jahr der Diagnosen

Weiterhin machte mir mein Darm, die schlechte Verdauung, sowie die ständigen Infekte, eine unsagbare Müdigkeit und vieles mehr zu schaffen. Nach wochenlangen Recherchen bin ich wieder auf die Schwermetallbelastung gestossen. Über dieses Thema stolpere ich ja immer wieder, aber leider ist es in Deutschland nicht ganz so einfach diese Fährte mit Hilfe eines Arztes zu verfolgen, da Schwermetalle, genauso wie HPU, Candida oder auch die Hashimoto laut Ärzten kein Problem darstellen.

Im Februar bin ich in einem Forum auf einen sehr interessanten Thread diesbezüglich gestossen und habe dort eine Adresse eines Arztes ermitteln können, der anscheinend auf Schwermetalle spezialisiert war und vor allem auch sehr viel Erfahrung damit hatte. Einen Termin habe ich innerhalb von 2 Wochen erhalten und machte mich somit auf den Weg nach Wesel. Der Arzt war auf den ersten Blick recht kompetent, allerdings war er bereits sehr alt und schien mir ein wenig senil, was mich aber zunächst nicht weiter störte, da er ja bereit war einen Mobilisationstest mit DMPS durchzuführen.

Somit hieß es erstmal eine Basis-Urinprobe abgeben und dann kam die DMPS-Injektion. Ich hatte etwas Angst, da es ja schon ein recht heftiges Mittel ist und die Nebenwirkungsliste nicht gerade schön zu lesen ist. Herzstillstand als Nebenwirkung ist ja auch nicht gerade unbedenklich. Aber meine Verzeiflung war größer als die Angst. Nach einer Stunde musste ich dann nochmal Urin abgeben und konnte mich auf den Weg nach Hause machen, um zwei Wochen auf die Ergebnisse zu warten.

Heftige Reaktion nach DMPS-Injektion

Was dann auf meiner bald zweistündigen Rückfahrt passierte war erschreckend und verblüffend zugleich. Kaum bin ich auf die Autobahn aufgefahren, spielten mir meine Gefühle einen Streich und ich musste knappe zwei Stunden durchgängig heulen und das ohne zu wissen weshalb. So etwas habe ich noch nie erlebt. Im Grunde fühlte ich mich nach der Spritze deutlich besser, aber die Tränen liefen und liefen, ohne das ich irgendetwas dagegen tun konnte. Dies erinnerte mich an die Erfahrungberichte von schermetallbelasteten Menschen, die ich im Internet gelesen hatte.

In diesem Moment wurde mir klar, das ich anscheinend ein doch recht heftiges Problem mit Schwermetallen hatte und eine Mobilisation der Metalle im Hirn stattgefunden hatte. Ein klassisches Symptom nach Einnahme von Chelatoren bei Schermetallbelasteten. Zu Hause angekommen fühlte ich mich auf einmal richtig gut. Keine Müdigkeit, recht gute Laune und vieles mehr. Dieser Zustand hat genau zwei Tage angehalten und dann sackte mein Befinden wieder massiv ab.

Nachdem die Ergebnisse des Schwermetalltests angekommen waren, stellte sich heraus, das Quecksilber, Nickel und Kobalt erhöht waren. Nach einem Telefonat mit dem Arzt in Wesel wurde ich jedoch sehr enttäuscht, da dieser der Meinung war, das eine Behandlung nicht nötig wäre und das obwohl Beispielsweise Nickel achtfach über der gängigen Norm lag.

Sofort habe ich einen Termin bei meiner Hausärztin gemacht und ihr von meiner Beobachtung und den Ergebnissen des Tests berichtet. Zudem habe ich sie gebeten mit mir eine Ausleitung in Angriff zu nehmen. Dies hat sie leider abgelehnt, da sie zu wenig Ahnung von dem Thema hatte. Somit habe ich einen zweiten Arzt hinzugezogen. Dieser hätte die Ausleitung sofort mit mir in Angriff genommen, praktizierte aber leider fast 400km entfernt von mir, was den Rahmen in zeitlicher und finanzieller Hinsicht gesprengt hätte. Nach vielem hin und her habe ich den Arzt überreden können, meine Hausärztin zu einer Ausleitung zu überreden und sie telefonisch zu instruieren, wie diese abzulaufen hat. Und siehe da: Sie hat sie sich überreden lassen, mir alle vier Wochen eine DMPS-Injektion zu verabreichen.

Leider habe ich nach keiner weiteren DMPS-Injektion eine solche Verbesserung meines Befindens verbuchen können, aber die Behandlung über 5 Monate durchgezogen, in der Hoffnung das der Knoten irgendwann platzte. Dies passierte allerdings nicht. War also die Schermetallbelastung nicht mein Problem ? Oder war es nur der falsche Chelator oder die Behandlungsabstände zu lang ? Ich wusste es nicht und habe in meiner Verzeiflung nach weiteren Ursachen gesucht und diese auch leider gefunden. Zum einem habe ich mich in die Obhut eines ganzheitlichen Zahnarztes begeben. Dieser hat nach einer kinsologischen Testung festgestellt, das tatsächlich Schwermetalle bei mir eine Rolle spielten, noch viel schlimmer seien allerdings drei wurzeltote Zähne, welche dringend entfernt werden sollten. Zudem würden meine Zahnfüllungen Fluoride enthalten und sollten auch ausgetauscht werden.

Auch darauf habe ich mich eingelassen und muss gestehen, das mein Körper dadurch tatsächlich eine Entlastung erfahren hatte und sich mein Befinden zumindest ein wenig gebessert hatte. Da mein Körper anscheinend massive Probleme mit der Entgiftung hatte, habe ich beschlossen alles dafür zu tun, um ihn zu entlasten. Ich habe ab sofort kein Deo mehr verwendet, nur noch fluoridfreie Zahnpasta verwendet und auch auf mein Mineralwasser geachtet, um nicht unnötig Fluoride und Sulfate aufzunehmen. Auch diese Maßnahmen brachten eine minimale Verbesserung mit sich. Der große Durchbruch aber blieb leider aus.

HPU-Diagnose - die Ursache meiner Probleme ?

Im März 2015 bin ich bei meinen Recherchen über die Stoffwechselstörung HPU/KPU gestolpert. Bei dieser Störung der Hämsynthese werden vermehrt Vitalstoffe wie das Vitamin B6, Zink und Mangan ausgeschieden, welche dann bei hunderten von Stoffewechselprozessen fehlen und zu Problemen führen. Nachdem ich mich lange in das Thema eingelesen hatte, fand ich heraus, das Dr. Kamsteeg, anscheinend der Experte diesbezüglich schlechthin, direkt bei mir um die Ecke in den Niederlanden praktiziert. Nach einem kurzen Telefonat, habe ich den entsprechenden HPU-Test samt passender Lektüre bestellt und die Testung in Auftrag gegeben.

Nach 10 Tagen bekam ich das Ergebnis: stark positiv ! Und wieder war ich mir sicher die Ursache meiner Probleme gefunden zu haben. Ich habe mir umgehend die entsprechenden Nahrungsergänzungen besorgt und mit der Einnahme begonnen. Zunächst verspürte ich eine leichte Verbesserung meines Befindens, aber leider hielt diese nicht lange an. Die Nahrungsergänzungsmittel nahm ich knappe sieben Monate und habe sie dann aber in dieser Form wieder abgesetzt und nur noch ab und an eingenommen. Somit hieß es für mich erneut: Weitersuchen !

Zwischendurch hatte ich auch wieder einige Ultraschalluntersuchungen der Gallenblase aufgrund der steigenden Anzahl an Polypen die mir auch immer mehr Sorgen machten. Das Thema Krebs schwirrte weiterhin in meinem Kopf herum, sodaß ich alle 2 Monate zur Sonographie ging, um ein eventuelles Ausarten rechtzeitig zu vereiteln. Auch eine erneute Darmspiegelung wurde gemacht, allerdings auch wieder ohne nennenswerten Befund. Auffällig war nach wie vor mein extrem hoher Vitamin B12-Spiegel, der weiterhin dreifach über der Norm lag, sowie mein Hämoglobin und Hämatokrit, welche immernoch unter der Norm lagen. Ein Erklärung dafür gab es leider bis dato nicht.

Meine Verdauung und die Histaminprobleme bestanden auch weiterhin und wurden teilweise so schlimm, das ich kaum etwas essen konnte, ohne danach zu kollabieren. Candida war auch immernoch ein großes Thema, sodas ich eine kohlenhydratfreie Diät began, welche mir auch eine Besserung des Befindens bescherte. Aber die Schilddrüseneinstellung mit Thybon und L-Thyroxin machte große Probleme. Das morgendliche Anfluten war kaum auszuhalten und mit heftiger Müdigkeit gepaart.

Natürliche Schilddrüsenhormone und Hydrocortison - ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung

Nach langem hin und her habe ich im April meinen damaligen Arzt überredet bekommen, mir endlich natürliche Schilddrüsenhormone zu verschreiben. Und da meine Nebennieren immernoch massiv geschwächt waren, habe ich auch noch um Hydrocortison gebeten, da vor allem der hohe T3-Anteil in den Schweinehormonen nicht zu verachten ist und ich kein Risiko eingehen wollte, das die Nebennieren noch mehr leiden sollten, als sie es ohnehin schon taten.

Bevor ich auf die natürlichen Schilddrüsenhormone umstieg, habe ich nochmal einen Cortisolspeicheltest machen lassen, da ich schauen wollte wo ich bezüglich der Nebennieren stehe und später einen Vergleichswert habe, um zu schauen ob Hydrocortison im nachinein etwas bringt. Das Ergebnis hingegen hat mich sehr überrascht und machte mir die Einnahme des Cortisons nicht einfach. Der Test zeigte, das meine Nebennieren zum ersten mal seit 8 Jahren doch wieder etwas Cortisol produzierten und es endlich einen kleinen Morgenpeak gab.

Cortisoltagesprofil nach Ernährungsumstellung und Candidabehandlung

Um den Überblick nicht zu verlieren, ob die natürlichen Schilddrüsenhormone oder das Hydrocortison eine Besserung bringen würde, habe ich ersteinmal die Schilddrüsenhormone umgestellt und das Cortison weggelassen. Der erste Tag mit den Schweinehormonen war unfassbar: Ich habe mich so gut gefühlt, wie schon lange nicht mehr. Allerdings hielt dieser Zustand wieder nicht lange an, sodaß ich anfing, meine Hormondosis zu suchen. Dabei hat mir das Buch "Stop the Thyroid-Madness" sehr geholfen. Da ich eine Stunde nach der Einnahme meiner Schilddrüsenhormone Probleme mit Müdigkeit und Benommenheit bekam, habe ich dann zusätzlich das Hydrocortison eingenommen.

Auch hier gab es zunächst eine deutliche Verbesserung, die aber auch nicht lange anhielt. Nun hatte ich zwei Stellschrauben, an denen ich justieren musste und die passende Dosis finden musste. Die Suche began also erneut, aber ich hatte eine Richtung und eine Verbesserung des Befindens, was mir die Sache einfacher machte. Allerdings war ich noch weit davon enfernt, lebensfähig zu sein und hatte weiterhin große Probleme mit meiner Gesundheit und vor allem dem Darm.

Leaky-Gut und Candida - ein stark unterschätztes Problem

Im Juni habe ich endgültig meinen Hausarzt gewechselt und eine gute Ärztin in meiner unmittelbaren Umgebung gefunden, welche nicht nur nach reiner Schulmedizin arbeitet, sondern auch in der naturheilkundlichen Sparte bewandert ist. Um sich einen Überblick zu verschaffen, hatte sie zunächst viele, umfassende Untersuchungen angeordnet. Eine davon war dann auch ein Treffer. Mein Zonulinwert, welcher die Darmdurchlässigkeit darstellt, war erhöht und das obwohl die klassischen Standartuntersuchungen des alpha-1-antitrypsin bisher immer negativ waren und somit ein Leaky-Gut immer ausgeschlossen wurde.

Nun hat es sich aber bestätigt und ich war ein Stück weiter mit der Diagnose, die auch meine Nahrunsmittelintoleranzen und diverse Darmproblem erklärten. Der Darm ist durchlässig und Nahrungsbestandteile bahnen sich ihren Weg in den Blutkreislauf, belasten massiv die Leber und irritieren das Immunsystem. Nachdem ich dann auch noch lange im Internet recherchiert habe, welche Ursache meine merkwürdigen Hautablösungen und kreisrunden Rötungen an Händen und Füssen haben könnten, stieß ich auf den zweiten Übeltäter: Candida !

Candidapilz auf den Händen

Laut Stuhltestung war der Candida-Pilz immer wieder mal präsent, aber oft auch nicht nachweisbar, weshalb ich damit nicht mehr gerechnet hatte, aber vermutet habe ich es schon lange.

Der Candida-Pilz ist mittlerweile seit auch 8 Jahren mein ständiger Begleiter und wenn man alleine die lange Zeitspanne betrachtet, wird klar das der Pilz eine zentrale Rolle bezüglich meiner Erkrankung spielt.

Somit began ich den Pilz erneut zu behandeln. Erst wieder mit Nystatin-Tabletten und später mit dem deutlich wirksameren Nystatinpulver, welches anscheinend nur noch in einer Apotheke deutschlandweit vertrieben wird.

Ergänzend nahm ich noch Caprylsäure, Candida Support, Grapefruitkern-Extrakt,Lapacho Tee und diverse andere, natürliche Pilzmittel. Paralell dazu habe ich die Ernährung radikal umgestellt und auf jegliche Kohlenhydrate verzichtet.

Candidapilz auf den Füssen

Kein Alkohol, Zucker und Brot, sowie keine Nudeln, Reis und Kartoffeln. Die Umstellung war zwar hart, aber hat mir enorm geholfen. Mein Zustand besserte sich endlich, mein Bauch wurde flacher, da die Gase verschwanden und ich verlor in schnellster Zeit viel Gewicht.

In zwei Etappen bin ich nun von 102kg auf 75kg runter. Und das komplett ohne Sport und nur durch den Verzicht auf Kohlehydrate. Beachtlich war dann der nächste Bluttest. Hämatokrit und Hämoglobin stiegen endlich in den Normbereich an und auch der Zinkmangel besserte sich, da Candida ein klassischer Zink-Schnorrer ist.

Durch den angestiegenen Zinklevel besserte sich die Verdauung etwas, da die Leber und Bauchspeicheldrüse sehr viel Zink benötigen, welches in den letzten Jahren fehlte. Es ging also zumindest etwas bergauf. Allerdings war die Candidabehandlung in einigen Belange wirklich schwierig und anstrengend. Auffällig war, das ich in dieser Phase immer sehr aggressiv war und starke neurologische Beschwerden hatte. Zudem bin ich immer wieder ernährungstechnisch rückfällig geworden, was den Candidapilz immer wieder gedeihen ließ. Dies sprach eindeutig für Schwermetalle im Körper, aber zunächst standen andere Dinge an.

Gallen-OP und Zöliakie

Bei weiteren Ultraschalluntersuchungen der Gallenblase im August, stellte sich heraus, das die Polypen in meiner Gallenblase tatsächlich wuchsen und kurz vor der 10mm-Grenze standen. Ab 10mm Durchmesser der Polypen, raten alle Gastroenterologen zur OP, da die Gefahr der Ausartung und somit Krebs, einfach zu groß wird. Also musste ich wieder in den sauren Apfel beissen und mich wiedermal unters Messer legen. Die OP verlief aber gut und nach anfänglichen Problemen mit der Fettverdauung, hat sich alles normalisiert und macht mir keine Beschwerden. Vor der OP wurde aber noch eine sehr detaillierte Darmspiegelung mit zahlreichen Biopsien gemacht, um etwas Kleingeld in die Krankenhauskasse zu spülen. Meine Bitte, die Proben auch auf Candida zu untersuchen, wurde vorher abgenickt und dann doch nicht durchgeführt. Das muss man nicht weiter kommentieren und meine Einstellung zu Schulmedizinern kennt ihr ja mittlerweile.

Da meine Verdauungsbeschwerden nach wie vor eine große Rolle spielten, besuchte ich nochmal einen Gastroenterologen, welcher mir zu einer Sellink-MRT mit Kontrastmittel riet, um die Dünndarmwand genauer zu untersuchen und Divertikel auszuschliessen. Auch eine Dünndarmfehlbesiedlung stand wieder im Raum. Diese MRT brachte eine starke Entzündung von circa 25cm Länge zum Vorschein, aber glücklicherweise wurden keine Divertikel gefunden. Weshalb die Entzündung vorlag, konnte natürlich wieder niemand sagen. Zehn Tag später wurde dann noch eine Kapselendoskopie gemacht und somit der Darm komplett durchleuchtet und mit einer Kamera abgefahren. Kurioserweise sah wieder alles super aus und der Darm wies keinerlei Auffälligkeiten auf. Somit war der Gastroenterologe mit seinem Latein am Ende und für mich hieß es wieder: Weitersuchen.

Glücklicherweise war meine Hausärztin da etwas fixer und hat noch diverse Tests in Auftrag gegeben. Zöliakie wurde zwar bei jeder Darmspiegelung und bei einfachen Zöliakietests immer ausgeschlossen, aber bei einem Genttest hat es sich tatsächlich bestätigt. Anscheinend bin ich wirklich glutenintolerant. Zwar habe ich seit fast 2 Jahren Gluten in klassischer Form gemieden, aber auf die Details habe ich nicht geachtet. Wie Gluten in Joghurt, Schokolade und ähnlichen Nahrungsmitteln. Mittlerweile hat es sich auch bei meiner Tochter bestätigt, das auch sie Probleme mit Gluten hat. Nachdem sie auch darauf achtet, hat sie keine Probleme mehr mit dem Bauch und auch die Kopfschmerzen und der Schwindel sind verschwunden, wobei uns auch kein Kinderarzt im Vorfeld helfen konnte. Wenn man nicht alles selber macht :)

Hydrocortison ausgeschlichen und Schilddrüsenhormone gesplittet

Im November, nach mittlerweile sechs Monaten, habe ich den Versuch gewagt, das Hydrocortison vorsichtig auszuschleichen, da es mir damit zunehmends schlechter ging. Allerdings war dies nicht ganz so einfach, da die Symptome mit geringerer Dosis auch wieder schlimmer wurden.

Cortisoltagesprofil nach Hydrocortisonbehandlung

Wiedermal hatte ich die Wahl zwischen Pest und Chollera, aber mit Hydrocortison ging es mir eindeutig schlechter als ohne. Diesen Prozess habe ich mit unmengen an Cytozyme-AD und Phytocortal N in den Griff bekommen und konnte so innerhalb von einem Monat komplett ausschleichen. Danach habe ich nochmal einen Cortisolspeicheltest gemacht. Dieser ist auch etwas besser ausgefallen, aber nach einem halben Jahr Hydrocortison habe ich mir doch etwas mehr erhofft.

Allerdings hatte ich weiterhin Probleme mit dem Anfluten der Schilddrüsenhormone und habe seit der Umstellung auf natürliche Schilddrüsenhormone stetig mit verschiedensten Splittings experimentiert. Mit meiner schwachen Nebenniere hat sich ein 50:50-Splitting bewährt. 2 Grain am Abend vorm Schlafen gehen und 2 Grain um die Mittagszeit herum. Auf diese Weise konnte die Nebenniere entlastet werden und mein Schlaf hat sich, trotz hohem T3-Anteil zur Nacht, deutlich verbessert. Der große Durchbruch kam dann aber 2016...[weiterlesen]

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