In den westlichen Ländern kommt chronischer Stress sehr häufig vor. Die häufigsten Gründe für Stress sind beispielsweise starker, beruflicher Druck, Tod eines geliebten Menschen, Umzüge, Krankheit, Arbeitsplatzwechsel und Eheprobleme.

Die Nebennierenunterfunktion tritt auf, wenn das Aufkommen von Stress die Kapazitäten des Körpers übersteigt, den Stress auszugleichen und sich zu erholen.

Einer der am häufigsten übersehenen Gründe für die Unterfunktion der Nebennieren ist eine chronische oder schwere Infektion, die eine Entzündungsreaktion hervorruft.

Solch eine Infektion kann subklinisch, ohne erkennbare Symptome auftreten. Parasiten- und Bakterienbefall, wie „Giardia“ oder Helicobacter pylori, sind oft die Hauptschuldigen.

Zur Nebennierenschwäche können folgende Stressfaktoren führen:

  • Ärger
  • chronische Müdigkeit
  • chronische Infektionen
  • chronische Schmerzen
  • Depression
  • exzessiver Sport
  • Angst und Schuldgefühle
  • Glutenunverträglichkeit
  • niedriger Blutzucker
  • Mal-Absorption
  • Verdauungsstörungen
  • Vergiftungen
  • schwerer oder chronischer Stress
  • Operationen
  • spätes Aufbleiben
  • Schlafentzug
  • hoher Zuckerkonsum
  • hoher Koffein-Konsum aus Kaffee und Tee

Die Adrenal-Fatigue diagnostizieren

Die Unterfunktion der Nebennieren wurde durch Laborstudien der stellvertretenden Marker der Nebennierenfunktion nachgewiesen. Zwei dieser Marker, die verwendet wurden, sind Cortisol und DHEA.

Die beste Methode, die Gesundheit Ihrer Nebennieren zu überprüfen, ist den Spiegel der wichtigsten, freien Hormone zu messen, wie das Cortisol und das DHEA. Speicheltests werden bevorzugt, da dieser die Menge der freien und zirkulierenden Hormone misst, anstatt der gebundenen, die üblicherweise in Bluttests gemessen werden.

Cortisolspeicheltest

DHEA kann zu jeder Tageszeit gemessen werden. Cortisol dagegen hat seinen Höchststand am Morgen und seinen niedrigsten am Abend, vor der Schlafenszeit. Am genauesten ist es, wenn man 4 Proben von Cortisol nimmt (8 Uhr morgens, Mittags, 17 Uhr und vor dem Schlafengehen). Mit mehereren Proben, die über den Tag verteilt abgenommen werden, können wir den Tagesverlauf des freien Cortisols im Verhältnis zum DHEA-Spiegel aufzeichnen. Dies gibt uns ein viel genaueres Bild der Nebennierenfunktion.

Wenn Sie Hormone wie DHEA oral einnehmen oder Hormoncremes benutzen, kann man den Anstieg im Speicheltest sofort messen. Im Bluttest kann man den Anstieg der Hormone ebenso erkennen, allerdings wird er erst nach ungefähr 3 Monaten sichtbar.

Stress kann die Spiegel der Nebennierenhormone ebenso beeinflussen. Wenn Sie Ihren Cortisol-Spiegel nach einem ruhigen und entspannenden Morgen messen, werden Sie ein deutlich anderes Ergebnis haben, als wenn Sie das Cortisol unter enormem Stress messen.

Um eine subklinische Infektion als Ursache für die Nebennierenunterfunktion auszuschließen, ist eine spezieller Test notwendig, der die Immunglobulin-Reaktion misst, da normale Tests mit Bakterien- oder Parasitenkulturen oft negativ ausfallen. (Quelle: Dr. Michael Lam)

Warum kann die Schulmedizin nicht helfen ?

Trotz dem die subklinische Nebennierenunterfunktion mit ihren verschiedenen Stufen als deutlich klinisches Syndrom seit Beginn des 20. Jahrhunderts bekannt ist, sind die meisten Ärzte mit diesem Zustand nicht vertraut. Aus dem einfachen Grunde, weil sie schwer durch den herkömmlichen Bluttest zu diagnostizieren ist. Normale Bluttests sind dazu konzipiert worden, schwere und absolute Nebennieren- Hormon-Mängel aufzudecken, die als Morbus Addison bekannt sind. Diese Krankheit betrifft nur 4 von 100.000 Menschen und ist oft die Folge einer Autoimmunerkrankung oder infektiösen Ursprungs. Die Bluttests sind auch dazu geeignet, extrem hohe Nebennieren-Hormon-Spiegel aufzudecken, die bekanntlich bei Morbus Cushing auftreten.

Nebennierenhormone weisen bei einer Nebennierenunterfunktion niedrige Spiegel auf, sind aber immer noch im „normalen“ Bereich und nicht niedrig genug, um die Diagnose Morbus Addison in den regulären Bluttests zu bestätigen. Tatsächlich können Ihre Nebennieren- Hormone auf der Hälfte des optimalen Stands sein und immer noch als „normal“ angesehen werden. Dass die Spiegel der Nebennieren- Hormone auf „normalem“ Level liegen, heißt nicht, dass der Patient keine Nebennierenunterfunktion hat.

Konventionelle Ärzte lernen nichts von der Bedeutung der subklinischen Nebenniereninsuffizienz. Sie werden von Bluttests irregeführt, die nicht sensitiv genug sind, um die subklinische Nebenniereninsuffizienz aufzudecken. Dies führt zu dem Ergebnis, dass den Patienten, deren Nebennierenfunktion untersucht wird, gesagt wird, sie sei „normal“. In Wirklichkeit aber arbeiten die Drüsen der Nebennieren nicht optimal, mit deutlichen Zeichen und Symptomen, da der Körper nach Hilfe und Aufmerksamkeit schreit.

Die Nebennierenunterfunktion betrifft mehr Menschen als der Morbus Addison. Sie wird nicht erkannt und hat massive Ausmaße angenommen. Um diese Erkrankung sicher zu diagnostizieren, sind mehr sensitive Labortests und eine äußerst gewissenhafte und genaue Aufzeichnung des vollständigen Krankheitsverlaufes notwendig. [weiterlesen]


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