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Gerade zu Beginn der Erkrankung sind die Symptome der Hashimoto recht vielfältig und somit zunächst recht schwer zu greifen. Zudem ist es auch oft so, das einige Patienten teilweise nichts oder wenig von ihrer Erkrankung merken, andere dafür haben mit massivsten Beschwerden zu kämpfen.

Dies ist auch der Grund weshalb viele Ärzte mit Hashimoto Patienten oft überfordert sind und somit nicht viel anderes übrig bleibt, als die Zügel selbst in die  Hände zu nehmen und gegen die Erkrankung anzugehen.

Da die Hashimoto besonders zu Beginn der Erkrankung mit einer Überfunktion der Schilddrüse einhergeht und erst im weiteren Verlauf der Krankheit in die bekannte Schilddrüsenunterfunktion übergeht, treten meistens zunächst z.B. folgende Symptome auf:

Symptome Schilddrüsenüberfunktion

  • Herzrasen und starkes Herzklopfen
  • hoher Blutdruck
  • vermehrtes Schwitzen
  • Schlafstörungen
  • Händezittern
  • Rastlosigkeit
  • Nervosität und Reizbarkeit
  • Aggressive Verstimmungen
  • Gewichtsverlust trotz gesunden Appetits
  • Durchfall und Verdauungstörungen
  • Bei Frauen: Zyklusstörungen (unregelmäßige oder verstärkte Blutungen)

Im weiteren Verlauf der Thyreoiditis versagt die Hormonproduktion der Schilddrüse zusehends und es ergibt sich ein nahtloser Übergang in die Schilddrüsenunterfunktion, die z.B. mit folgenden Unterfunktionssymptomen beschrieben wird:

Symptome Schilddrüsenunterfunktion

  • Müdigkeit und Schwäche
  • Antriebslosigkeit
  • Schwindel und Wahrnehmungsstörungen (Wattegefühl im Kopf)
  • Motivationslosigkeit und Niedergeschlagenheit
  • Depressive Verstimmung
  • Angstzustände und Panik, Wesensveränderungen
  • starke Gewichtszunahme trotz normaler Ernährung und Bewegung
  • Konzentrations- und Gedächtnisstörungen
  • Haarausfall, brüchige Haare und Nägel
  • trockene und rissige Haut, teilweise verbunden mit Juckreiz
  • Verstopfung und Verdauungsstörungen, Darmträgheit
  • Frieren und erhöhte Kälteempfindlichkeit, niedrige Körpertemperatur
  • hocher Blutdruck, niedriger Puls, verlangsamter Herzschlag
  • Muskelschwäche und Muskelverhärtungen
  • Kloßgefühl im Hals, Räuspern, belegte Stimme
  • Sehstörungen, trockene Augen
  • Schlafstörungen (schwieriges Einschlafen, schlechte Schlafqualität, ständiges Aufwachen, unerholsamer Schlaf)
  • erhöhte Leberwerte
  • Gelenk- und Muskelschmerzen
  • Nackenschmerzen und -verspannungen
  • Wassereinlagerungen besonders an den Augenliedern und im Gesicht
  • verminderte Libido
  • Ohrgeräusche
  • Bei Frauen: Zyklusstörungen (unregelmäßige oder verstärkte Blutungen)
    und unerfüllter Kinderwunsch

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