Diagnose der Hashimoto-Thyreoiditis
Eine gescheite Diagnose zu erhalten ist der erste Schritt, aber genau
hier liegt meistens das Problem. Es gilt einen Arzt zu finden, der im
Bezug auf die Schilddrüse und deren möglicher Fehlfunktionen versiert
ist.
Leider hat sich aus meiner Erfahrungen herausgestellt, das die wenigsten
Ärzte weitreichende Kenntnisse im Bezug auf die Schilddrüse geschweige
denn auf die Hashimoto Thyreoiditis haben.
Denn laut der Schulmedizin macht diese Erkrankung angeblich keine großeren
Probleme, was definitiv nicht richtig ist.
Aus diesem Grund ist es wichtig sich vorher ordentlich zu informieren,
sodaß man unfähige Ärzte schnell enttarnt und sich gegebenfalls auf
die Suche nach dem Nächsten macht, der in der Lage ist eine Diagnose
im Bezug auf Hashimoto zu stellen.
Zur Diagnose der Thyreoiditis ist es wichtig, die Konzentration verschiedener Hormone (TSH, freies T3 und freies T4) im Blut zu kontrollieren. Die meisten Ärzte kontrollieren nur den TSH-Wert, weil sie der Meinung sind, das dieser ausreicht um eine Unter- oder Überfunktion auszuschließen oder zu bestätigen.
Dies ist allerdings ein Trugschluß und in solch einem Fall, sollte man sich nach einem anderen Arzt umschauen. Wichtig ist das Gesamtbild bzw. das Verhältnis zwischen TSH, FT3 und FT4, sowie die Höhe der Antikörper An ti-Thyreoperoxidase-Antikörper (Anti-TPO-AK), Thyreoglobulin-Antikörper (TAK) sowie Mikrosomale Antikörper (MAK).
Zudem sollte die Schilddrüse vom Arzt abgetastet werden um eine eventuelle Vergrößerung im Vorhinein festzustellen und die Schilddrüse sollte mittels Ultraschall auf Größe, Form und Zustand des Gewebes untersucht werden. Nur wenn diese Faktoren beleuchtet werden, ist eine Diagnose im Bezug auf die Hashimoto möglich.
Falls Ihr Arzt sich mit der Hashimoto Thyreoiditis nicht auskennt oder zu wenig Interesse und Zeit hat, sollten Sie den Arzt wechseln.
Aufgrund des verlangsamten Stoffwechsels und der begleitenden Magen-Darm-Probleme,
die eine Hashimoto-Thyreoiditis mit sich bringt, entstehen oftmals auch
massive Nährstoffmangel, die auch untersucht werden sollten.
Hierzu zählt das Vitamin B6, B12, Selen, Zink, Magnesium, Kalzium, Kalium,
Eisen, Ferritin und sämtliche Sexualhormone. Dazu aber mehr im Kapitel
“Therapie“.

